Michael Bublé: Spontanauftritt in der U-Bahn

Schmusesänger Michael Bublé schockte Pendler, als er plötzlich in einer U-Bahnstation zu singen anfing. Der Star hingegen fand die Erfahrung großartig

Michael Bublé (37) empfand seine spontane U-Bahn-Performance als "wahr gewordenen Traum". 

Der Kanadier ('Heartache Tonight') schockte am Donnerstag Pendler, als er plötzlich unter Tage in New York City drauf los schmetterte. Der Star hätte eigentlich einen Auftritt haben sollen, um die Erweiterung des drahtlosen Internetservices von MTA zu feiern, doch der Gig wurde gecancelt, nachdem eine Pressekonferenz abgehalten wurde, um den Plan der Bombenattentäter von Boston bekannt zu geben, auch den Time Square zu attackieren.

Bublé hatte sich ganz offensichtlich sehr auf seine Show gefreut, daher entschied sich der Schmusesänger einfach trotzdem zu singen - und zwar in einer U-Bahnstation, wie die 'New York Post' berichtete. Der Künstler fuhr zur Haltestelle Lincoln Center/West 66th Street und gab dort eine A-Capella-Show, bei der ihn die Vocal-Group Naturally 7 unterstützte. "Das war ein wahr gewordener Traum für mich. Wenn du erst einmal in der U-Bahn gesungen hast, während du auf den Zug Nummer Eins wartest, weißt du, dass du es geschafft hast", sagte der Musiker lächelnd. 

Die Untergrundreisenden, die auf ihre Bahnen warteten, waren überrascht von Bublés Auftritt. Unter anderem gab der Chartstürmer eine Interpretation des Jackson-5-Hits 'Who's Lovin' You' zum Besten, die auch auf seinem neusten Album 'To Be Loved' zu hören ist. Es wird angenommen, dass der Sänger die komplette Set-Liste wie für seinen eigentlichen Auftritt geplant durchspielte, und die Erfahrung soll er durch und durch genossen haben. "Ich fühle mich jetzt wie ein echter New Yorker", strahlte Michael Bublé. "In der New Yorker U-Bahn zu singen, ist etwas, das seit vielen vielen Jahren getan wird, und ich habe das Gefühl, dass es die authentischste, organischste Art ist, Musik zu machen. 

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