Matt Bellamy: Jetzt wird's politisch

Die britische Rockband "Muse" will sich in ihrer Heimatstadt engagieren, um dort jungen Leuten die Lokalpolitik schmackhaft zu machen

Die Mitglieder der Rockband Muse ('Supermassive Black Hole') verschlägt es in die Politik.

Gemeinsam mit seinen Kollegen will Frontmann Matt Bellamy (35) zum Gemeinderat seiner Heimatstadt Teignbridge im englischen Devon stoßen, um dort für frischen Wind zu sorgen. Dadurch soll auch bei jungen Leuten Interesse an der Lokalpolitik geweckt werden. "Wir sind noch dabei, das zu organisieren", gab Gemeinderatsvorsitzender Jeremy Christophers gegenüber der britischen Zeitung 'The Sun' preis. "Es ist wichtig für den Gemeinderat, mit der jüngeren Generation zu interagieren."

Dass ihnen Themen, die auch in der Politik angeschnitten werden, wichtig sind, bewiesen Muse bereits mit ihrem Album 'The 2nd Law'. "Das Album beinhaltet Lieder über globale Erwärmung und Nachhaltigkeit, was wichtige Themen sind", erklärte Christophers dazu.

Mit seinen atmosphärischen Songs schaffte es das Rockertrio - außerdem bestehend aus Dominic Howard (35) und Christopher Wolstenholme (34) - auch auf den Soundtrack des Zombiestreifens 'World War Z', für den Brad Pitt (49, 'Fight Club') vor die Kamera trat. Wie Bellamy unlängst enthüllte, liebt er die Buchvorlage von Max Brooks (41) und freut sich deswegen unglaublich, dass seine Band es auf den Soundtrack geschafft hat. "Das passt genau, denn in dem Film geht es darum, die trostloseste Situation überhaupt zu überstehen und darum geht es auch auf unserem Album", so der Muse-Leadsänger.

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