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Marie-Luise Marjan Das macht sie nach der "Lindenstraße"

Noch bis März ist Marie-Luise Marjan als "Mutter Beimer" in der "Lindenstraße" zu sehen
Noch bis März ist Marie-Luise Marjan als "Mutter Beimer" in der "Lindenstraße" zu sehen
© imago images/Horst Galuschka
Marie-Luise Marjan hat schon einige Ideen, was sie nach der "Lindenstraße" drehen könnte. Was sie nicht will, steht auch schon fest.

Marie-Luise Marjan (79) wird sich nach dem Ende der "Lindenstraße" nicht zur Ruhe setzen: "Nach 20 Jahren Theater und 35 Jahren 'Lindenstraße' beginnt jetzt mein dritter Lebensabschnitt", sagte sie "Bild": "Ich mache zum Beispiel mit verschiedenen Programmen Lesungen. Ich würde auf keinen Fall mehr in eine Daily Soap einsteigen. Aber Spielfilme würden mir gefallen. Wenn das Drehbuch stimmt, könnte ich mir einen Rosamunde-Pilcher-Film vorstellen. Eine Charakterrolle in einem Liebesfilm fände ich schön. So etwas wie eine Miss Marple würde mir auch gefallen. Ich mag Krimis zum Schmunzeln."

Von Anfang an dabei

In dem Animationsfilm "Die Heinzels - Rückkehr der Heinzelmännchen", der am 30. Januar startet, hat die Schauspielerin zudem eine Rolle synchronisiert. Drehschluss für die "Lindenstraße" war bereits im Dezember. Marie-Luise Marjan gilt als das Gesicht der Kultserie. Als Helga Beimer war sie ab der ersten Folge dabei, die 1985 ausgestrahlt wurde. Die letzte Folge läuft am 29. März im TV. Für die finalen Episoden haben sich die Macher für Mutter Beimer noch etwas Besonderes ausgedacht.

In der Episode "Die Geister, die Helga riefen", die am 1. März im Ersten zu sehen ist, bekommt sie Besuch von ihren verstorbenen Lieben. So gibt es ein Wiedersehen mit Ex-Ehemann Hans Beimer (Joachim H. Luger), Sohn Benny (Christian Kahrmann) und Ehemann Nummer zwei Erich Schiller (Bill Mockridge) - sie alle starben bereits den Serientod. Rahmenhandlung ist ein schwerer Unfall, wie der Sender angekündigt hatte. Helga Beimer wird Opfer eines Brandanschlags und fällt schwer verletzt ins Koma. Zwischen den Welten trifft sie dann auf alte Bekannte und in Form von "Lindenstraße"-Erfinder Hans W. Geißendörfer wohl auch auf ihren "Schöpfer".

SpotOnNews

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