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GZSZ-Star Maria Wedig "Ich bin mit Leib und Seele Mutter, vor und hinter der Kamera"

GZSZ-Stars Eva Mona Rodekirchen und Maria Wedig
GZSZ-Stars Eva Mona Rodekirchen und Maria Wedig
© RTL / Pascal Bünning
Seit 5 Jahren verkörpert Maria Wedig bei GZSZ die Powerfrau und liebevolle Mutter "Nina Ahrens". Im Interview mit GALA gibt die Schauspielerin Einblicke in ihr Privatleben und verrät, ob ihre eigene Tochter eines Tages selbst vor der Kamera stehen möchte.

Bereits 2002 war Maria Wedig, 38, Teil von "Gute Zeiten, schlechte Zeiten". 2017 stieg die sympathische Darstellerin erneut in die Serie ein – diesmal in der Rolle der Geschäftsfrau "Nina Ahrens". Wie sehr sich Maria in den vergangenen Jahren verändert hat, weshalb genau das gut ist und für welche Rolle ihre 2009 geborene Tochter Leni bereits bei GZSZ vor der Kamera stand, hat sie im Gespräch mit GALA offenbart.

GZSZ-Star Maria Wedig: "Ich habe meinen Platz im Leben gefunden"

GALA: Sie sind seit 5 Jahren wieder am Set von GZSZ. Inwiefern hat sich nicht nur Ihre Rolle verändert, sondern auch Sie selbst?
Maria Wedig: Wir sind beide älter und gelassener geworden. Ein Vorteil, wie ich finde. Ich habe meinen Platz im Leben gefunden und bin angekommen. Ich kann mittlerweile meine Schwächen und Makel akzeptieren, sie gehören zu mir. Ich hab sie irgendwie lieb gewonnen. Nina ruht auch in sich, aber es gibt viel, an dem sie noch arbeitet und ich freue mich, sie dabei zu begleiten. Manchmal ist sie auch noch nach fünf Jahren ein Buch mit sieben Siegeln für mich.   

Bei GZSZ sind Sie Karrierefrau, Style-Vorbild, aber vor allem verkörpern Sie eine liebevolle Mutter. Wie viel von Ihrem persönlichen Erziehungsstil finden Sie in Nina wieder?
Grundsätzlich stelle ich mir die Frage, wie ich in der Situation reagieren würde. Die Familienszenen bereiten mir immer große Freude. Ich bin mit Leib und Seele Mutter, vor und hinter der Kamera. Aber natürlich sind Ninas Kinder erwachsen, damit unterscheiden sich unsere Einsatzbereiche etwas.

Was ist Ihnen in Bezug auf Ihre Tochter besonders wichtig? Würden Sie sich als strenge oder gelassene Mutter beschreiben?
Beides. Das eine funktioniert manchmal nicht ohne das andere. Die Verhältnismäßigkeit muss stimmen. Uns ist es wichtig, dass sich unser Kind auf uns verlassen kann. Ich bin sehr stolz darauf, dass sie mit allem, was sie bewegt und umtreibt, zu uns kommt und keine Angst hat, Fragen zu stellen. Wir sind immer an ihrer Seite und unterstützen sie, sind aber auch ehrliche Kritiker und lassen ihr Raum für sich. Loslassen ist ein Prozess, der auf beiden Seiten stattfindet und das nicht immer zeitgleich. Das erschwert es manchmal etwas.

Erwachsen werden ist ohnehin nicht leicht und wir möchten ihr und uns diese Phase so angenehm wie möglich machen. Besonders in Zeiten wie diesen. Bisher klappt das ganz gut im Hause Wedig mit viel Humor auf beiden Seiten, Feingefühl und Gesprächsbereitschaft.

Hat Ihre Tochter Ambitionen, selbst mal vor die Kamera zu treten?

Einmal durfte Leni in Corona-Zeiten als Double für meine Serientochter einspringen. Sie hat den Tag sehr genossen, denkt gern daran zurück und fand es toll, von allen so liebevoll umsorgt zu werden.

Sie spielt Theater in der Schule und ist sehr kreativ. Außerdem ist sie viel mutiger und selbstbewusster, als ich es in dem Alter war. Aber ich denke, das sind nur kurze Ausflüge. Ihr eigentlicher Berufswunsch ist ein anderer und das ist auch gut so.

Was wünschen Sie sich für die kommenden Jahre bei GZSZ für Nina?
Ich wünsche mir für Nina einfach viele spannende Geschichten, in denen die Zuschauer die Möglichkeit haben, sie noch besser kennenzulernen. Denn manchmal sind die augenscheinlich unkomplizierten Charaktere gar nicht so einfach gestrickt, wie es den Anschein hat. Ich glaube, da ist noch viel Luft nach oben.

Was wünschen Sie sich in den kommenden Jahren im Privatleben?
Nichts ist kostbarer und zerbrechlicher als das Glück der Gesundheit. Ich wünsche mir, dass meine Liebsten und ich gesund sind und bleiben. Und dass wir Zeit haben, die wir miteinander verbringen können.

Gala

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