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Maria Furtwängler Der "Tatort"-Star ist experimentierfreudig

Maria Furtwängler
Maria Furtwängler
© APress / imago images
Maria Furtwängler ist seit 20 Jahren fester Bestandteil des "Tatort". Vor der Kamera scheue sie sich allerdings auch nicht, neue Dinge auszuprobieren, wie sie nun verrät.

Im Jahr 2002 veränderte sich die damals vor allem von männlichen Darstellern dominierte "Tatort"-Landschaft, mit Andrea Sawatzki, 59, Eva Mattes, 67, und Maria Furtwängler, 56, kamen Kommissarinnen auf den Plan. Seitdem verkörpert die Ex-Partnerin von Hubert Burda, 82, Hauptkommissarin Charlotte Lindholm. "Das war ohne Frage eine Aufbruchsstimmung, da hat der 'Tatort' sich auch bemüht, sich etwas weiblicher aufzustellen", sagte sie vor mehreren Wochen im NDR-Interview. Jetzt verrät die Schauspielerin, dass sie in ihrem Beruf gern experimentiert und kein Fan von "ausgetretenen Pfaden" sei.

Maria Furtwängler: "Ich bin für alle Experimente offen"

Sie könne sich gut auf neue Formate und Herausforderungen einlassen. "Ich freue mich immer auf alles, was mich wirklich fordert. Ich bin kein Freund von Wiederholungen und ausgetretenen Pfaden. Ich suche mir immer wieder Bereiche, in denen ich auch durchaus scheitern kann", sagt sie gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Daher habe ihr auch die von ihr entwickelte, gedrehte und gespielte Dramedy-Serie "Ausgebremst", die sich auf humoristische Weise mit der Coronakrise befasst, äußerst viel Spaß gemacht. "Da spiele ich eine sehr durchgeknallte Fahrschullehrerin, die sich eigentlich gerade umbringen will und dann aus Versehen Seelsorger-Notrufe beantworten muss. Das war völliges Neuland, sowas zu versuchen. Das war reine Improvisation", erklärt sie weiter.

Eine solche Arbeitsweise könne und wolle sie sich für ihre Paraderolle der Kommissarin Lindholm allerdings nicht vorstellen. "Ich finde Improvisation herrlich. Ein gutes Drehbuch ist aber immer noch mal besser, da ein Krimi im besten Fall komplex und gut konstruiert ist. Und da ist es schwer mit der Improvisation hinzukommen", sagt sie und fügt hinzu, dass sie es dennoch nicht gänzlich ausschließen würde: "Aber ich bin für alle Experimente offen."

Verwendete Quellen: ndr.de, dpa

sti Gala

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