Marco Schreyl: "Supertalent" ohne Schreyl

Nach dem Rauswurf bei "Deutschland Sucht Den Superstar" hat Marco Schreyl nun auch seinen Job als "Supertalent"-Moderator verloren. Sein Nachfolger steht bereits fest

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Alles neu beim "Supertalent": Nachdem Thomas Gottschalk und Michelle Hunziker für die Jury verpflichtet wurden, wird Marco Schreyl zukünftig als Moderator abgelöst. Sein Nachfolger ist in den einschlägigen Unterhaltungsformaten kein Unbekannter: Daniel Hartwich, bislang Co-Moderator, wird ab Herbst durch "Das Supertalent" führen und ab Frühjahr 2013 "DSDS" moderieren. Dies bestätigte RTL-Sprecher Christian Körner laut dem Kölner "Express".

Der Sprecher des Senders hat "großflächige Umstrukturierungen" innerhalb des Formats als Grund für die Kündigung von Marco Schreyl genannt. Dass dies der einzige Grund ist, ist allerdings fraglich. In diesem Jahr hat der 38-jährige Moderator schon seinen Job als "DSDS"-Moderator nach sieben Staffeln verloren. Zudem wurde er wiederholt als "farblos" kritisiert. Der "Spiegel" bezeichnete ihn als "Selbstdarsteller" und auch schmuddelige Witze während der Show brachten ihm keine Sympathien.

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Aber auch Missmut von Seiten der Jury wurde bei den Spekulationen um den Rauswurf nicht ausgeschlossen. Häufiger kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Schreyl und dem Jury-Urgestein Dieter Bohlen, da die Moderationen zu indiskret wurden. Auf Nachfragen von "Bild.de" erklärte Bohlen jedoch: "Ich hatte mit der Entscheidung nichts zu tun. Die Zusammenarbeit war gut. Ich hätte auch nichts dagegen, in Zukunft wieder mit ihm zusammenzuarbeiten."

Auch RTL äußerte sich über ein zukünftiges Engagement: "Mit Marco Schreyl sprechen wir derzeit über die Zusammenarbeit in anderen Programm- und Show-Genre." Konkrete Sendungen wurden dabei allerdings nicht genannt. Eine Karriere wie Matthias Opdenhövel, der von einem privaten zu einem öffentlich-rechtlichen Sender gewechselt ist, kann angesichts von Schreyls Moderations-Stil stark bezweifelt werden. Fest steht, die großen Entertainment-Formate von RTL bleiben in umstrukturierter Form erhalten - nur ohne Marco Schreyl an der Front.

mth

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