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Madonna Hausverbot für die Popqueen

SMS-Schreiben im Kino ist definitiv ein No-Go: Weil Madonna ihre Finger nicht vom Handy lassen kann, flog sie aus dem Kinosaal

SMS-Tippen im Kinosaal nervt, auch wenn der Übeltäter Madonna heißt. Weil sie bei der Vorstellung von "12 Years a Slave" auf dem New Yorker Film-Festival einfach nicht ihr Handy aus der Hand legen konnte, wurde die Popqueen aus dem Kino geworfen.

Wie Filmkritiker Charles Taylor in der "New York Post" schreibt, sei ihm "eine mysteriöse Blonde in schwarzen Spitzen-Handschuhen" aufgefallen, "die die erste Hälfte des Films einfach hindurch nicht damit aufhören wollte, auf ihrem Blackberry herumzutippen". Als sie eine andere Besucherin auf darauf hinwies, wie störend ihr ständiges Texten während des Film sei, fauchte die 55-jährige Sängerin nur: "Es ist geschäftlich ... Sklaventreiber!"

Doch ihr unsoziales Verhalten wurde prompt bestraft: Die Kinomitarbeiter des "Alamo Drafthouse" schmissen den berühmten Störenfried kurzerhand aus dem Kinosaal. Wie die "US Weekly" berichtet, sei Madonna den Tränen nahe gewesen. Nach der Filmvorstellung lächelte sie aber wieder an der Seite von Regisseur Steve McQueen. Der nahm ihr nicht übel, dass sie die Hälfte seines Films verpasst hatte. Als einer der Gründer der texanischen Kinokette,Tim League, von den Vorfällen Wind bekam, twitterte er empört "Bis sie sich entschuldigt, darf sie keine Filme mehr im Drafthouse ansehen".

Die Kinokette aus Austin,Texas, ist dafür bekannt, Gequatsche und Handy-Getippe während des Films besonders streng zu ahnden. Schon einige Gäste mussten deshalb ungewollt die Vorstellung verlassen. Die strenge Unternehmenspolitik macht da auch für gestresste Pop-Diven keine Ausnahme.

vle


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