Lorde: Je frecher, desto besser

Sängerin Lorde lässt sich gern von mutigen Menschen inspirieren

Lorde, 17, steht auf "rotzfreche und grandiose" Dinge.

Die Sängerin ("Royals") durfte sich über vier Grammy-Nominierungen für ihr Debüt-Album "Pure Heroine" freuen - so viel Erfolg in so jungen Jahren. Der Teenager enthüllte, dass seine innovativen Sounds von Menschen inspiriert wurden, die Mut haben. "Ich stand schon immer auf Selbstvertrauen", sagte sie im Gespräch mit dem "Rolling Stone". Damit kann sie durchaus auch selbst dienen: "Sogar mein Künstlername ist irgendwie rotzfrech und grandios."

Ihren Künstlernamen wählte die Australierin, die eigentlich Ella Yelich-O'Connor heißt, weil sie sich schon immer zu königlichen Mythen hingezogen gefühlte habe, wie sie in einem Interview mit "huffingtonpost.com" sagte. Sie war fasziniert von dem englischen Adelstitel "Lord" - der ihr aber zu männlich klang. Also hängte sie ein "e" und fertig war ihr Pseudonym.

Hinter dem ganzen Hype um ihre Person steckt allerdings auch ein junges Mädchen, das wirklich gute Freunde zu schätzen weiß. Mit Country-Sängerin Taylor Swift , 21, versteht sie sich super und erkennt die blonde Sängerin als eine der wenigen jungen Musiker, die wirklich etwas zu sagen haben, an. Laut Lorde etwas Seltenes: "Da sind nur sehr wenige von uns", erklärte sie. Weiter ging sie ins Detail: "Die anderen Teenager singen Songs, die von anderen Leuten geschrieben wurden, was in Ordnung ist, aber es ist keine authentische Teenager-Erfahrung."

Das junge Talent ist dafür bekannt, dass es mit seiner Meinung über Kolleginnen aus der Musikbranche nicht hinterm Berg hält. 2013 sagte sie in einem Interview mit der britischen Zeitung "Metro", dass Swifts Image einen schlechten Einfluss auf junge Mädchen habe, weil sie "so makellos und so unerreichbar" ist. Die Hit-Single "Come & Get It" von Hit-Lieferantin Selena Gomez, 21, bezeichnete sie als anti-feministisch. Doch jetzt, so scheint es, wolle die ehrliche Lorde keine Kämpfe mehr mit anderen Popstars ausfechten. Vergangenen Monat feierte sie auf Swifts 24. Geburtstag in Australien. Und der Gomez-Hieb? Bleibt ohne Auswirkungen, denn die Angesprochene ist nicht an einem Zickenkrieg interessiert. "Ich werde sie unterstützen, egal ob sie mich mag oder nicht, weil ich denke, dass sie tolle Sachen macht", sagte Selena Gomez in der März-Ausgabe des Magazins "Seventeen". "Eines Tages werde ich sie treffen und wir werden uns gut verstehen."

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