Lommbock: Das sind die kultigsten Drogenfilme

Mit "Lommbock" kommt am 23. März die Fortsetzung zur Kiffer-Komödie "Lammbock" in die deutschen Kinos. Diese Drogenfilme haben Kult-Status.

Moritz Bleibtreu als Kai in "Lommbock"

Moritz Bleibtreu als Kai in "Lommbock"

Im Jahr 2001 vertickten alias Kai und alias Stefan im Film "Lammbock" Cannabisprodukte aus eigenem Anbau über den gleichnamigen, fiktiven Pizza-Lieferdienst. Über 15 Jahre später kehren die kultigen Kiffer-Kumpels nun zurück auf die deutschen Leinwände. "Lommbock" läuft am 23. März an. Doch nicht nur diese Drogen-Komödie ist Kult, auch andere Genre-Filme treffen ins Schwarze:

"Trainspotting - Neue Helden"

"Trainspotting - Neue Helden" gilt als Urvater unter den Drogenfilmen. Das Junkie-Drama aus dem Jahr 1996 dreht sich um eine nichtsnutzige, schmuddelige Post-Punk-Clique in Schottland und wurde zum weltweiten Kinoerfolg. Der Danny-Boyle-Film stellte schonungslos und realistisch die Abgründe des Drogenkonsums dar. Der Streifen war zudem der Durchbruch von Schauspieler ("Die Insel"). Im Februar 2017 kam mit "T2 Trainspotting" die Fortsetzung mit Original-Besetzung ins Kino. Chapeau!

"Fear and Loathing in Las Vegas"

Absoluten Kult-Status erreichte auch "Fear and Loathing in Las Vegas" (1998) von Regisseur . Als Vorlage diente der Roman "Angst und Schrecken in Las Vegas" (1971) von US-Schriftsteller (1937-2005). Der Film erzählt die Geschichte des Sport-Reporters Raoul Duke ( ), der 1971 über das Offroad-Rennen "Mint 400" in der Wüste bei Las Vegas berichten soll. Begleitet wird er auf der Reise von seinem skurrilen Freund und Rechtsanwalt, Dr. Gonzo ( )... Drogentrips, wie die beiden sie durchleben, hatte man bislang nur in "Trainspotting" gesehen.

"The Big Lebowski"

Der Dude und die Drogen. Nicht nur der Film "The Big Lebowski" aus dem Jahr 1998 ist Kult, sondern auch der wohl entspannteste und faulste Typ der Filmgeschichte: Jeffrey Lebowski alias Dude, kongenial dargestellt von Oscar-Preisträger ("Crazy Heart"). Zu seinen Markenzeichen zählen der schlabbrige Bademantel, White Russians und das Kiffen. Die Coen-Brüder haben eine Ikone der Popkultur erschaffen, der zu Ehren seit 2002 jährlich in verschiedenen US-Städten ein mehrtägiges "Lebowski-Fest" veranstaltet wird.

"Requiem For A Dream"

Darren Aronofskys Drama "Requiem for a Dream" aus dem Jahr 2000 ist nichts für schwache Nerven. Der Streifen basiert auf dem gleichnamigen Roman von Hubert Selby (1928-2004), der die Sucht-Dramen von vier Personen erzählt. ("Dallas Buyers Club") und Jennifer Connelly ("A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn") sind unter anderem in der Filmadaption zu sehen. Die Sucht wird zum Monster und visuell hält "Black Swan"-Regisseur Aronofsky sich nicht zurück. Man kann das Gefühl bekommen, als hätte man sich tatsächlich auf einen Drogentrip eingelassen. Ohne Frage ein schonungsloser Klassiker.

"Grasgeflüster"

Die britische Komödie "Grasgeflüster" aus dem Jahr 2000 gewann beim renommierten Sundance Film Festival den Publikumspreis als "Bester ausländischer Spielfilm" und wurde überraschend zum Hit. Hobbygärtnerin Grace (Brenda Blethyn) verwandelt darin ihr Gewächshaus in eine Marihuanaplantage - um die Schulden ihres verstorbenen Mannes tilgen zu können. Da wird plötzlich ihre Heimatgemeine an der Küste durch Gangster, Dealer und die Polizei durcheinander gewirbelt...

"Blow"

Mit der Geschichte des größten Kokain-Dealers der USA in den 1970er und 1980er Jahren beschäftigt sich der Film "Blow" (2001). Johnny Depp verkörpert George Jung, zudem sind die Deutsche Franka Potente ("Lola rennt") und die Spanierin Penélope Cruz ("Vicky Cristina Barcelona") in dem Streifen zu sehen. Jung dealt damals mit Kokain aus Kolumbien und wird selbst so stark abhängig, dass er zuweilen den Bezug zur Realität verliert. Sein letzter großer Deal stellt sich als Falle der Drogenfahndung heraus und er wird zu 60 Jahren hinter Gittern verurteilt. 20 Jahre saß er in Wirklichkeit ab, ehe er im Juni 2014 aus der Haft entlassen wurde.

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