Lindenstraße: Das Aus bestürzt die Geisendörfers

Die Nachricht vom "Lindenstraßen"-Aus schockiert nicht nur die Fans. Auch das Produzenten-Team ist fassungslos wegen der ARD-Entscheidung.

Die Produzenten Hans W. Geißendörfer und seine Tochter, Hana Geißendörfer, in der Kulisse der "Lindenstraße"

Am Freitag schockte die ARD mit der Nachricht vom Aus der Kult-Serie "Die Lindenstraße". Das lässt nicht nur die Fans, sondern vor allem auch das Produzenten-Team schockiert zurück. Gegenüber dem Branchen-Portal "DWDL.de" erklärten Hans W. Geißendörfer (77) und seine Tochter Hana Geißendörfer (34), ihrer Meinung nach stehe die "Lindenstraße" für politisches und soziales Engagement, für Meinungsfreiheit, Demokratie, gleiche Rechte für alle und Integration.

"Lindenstraße" steht für politisches und soziales Engagement

Das sei besonders in Zeiten von Rechtsruck und Ausländerfeindlichkeit wichtiger denn je, so die Geißendörfers weiter: "Wir sind bestürzt und können nur unser Unverständnis zum Ausdruck bringen, dass die ARD es offenbar nicht mehr als ihren Auftrag sieht, die Serie fortzusetzen, zu deren Kern es gehört, diese Haltung zu vertreten."

Die "Lindenstraße" soll im Jahr 2020 nach rund 34 Jahren ein Ende finden. Als Hauptgrund gab die ARD sinkende Zuschauerzahlen und Sparzwänge an. Am 8. Dezember 1985 startete die wöchentliche Serie "Lindenstraße" ihre Erfolgsgeschichte. Viele Schauspieler wie Marie-Luise Marjan (78) als Mutter Beimer oder Andrea Spatzek (59) als Gabi Zenker sind von Anfang dabei. Zuletzt sorgte Joachim Hermann Luger (75) für Aufmerksamkeit, der nach über 30 Jahren als Hans Beimer den Serientod starb.

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