Let's Dance: Für Ragas ist in den 90ies Endstation

Der dritte Abend von "Let's Dance" hatte viele Gewinner und einen Verlierer: Bastiaan Ragas sah gegen die anderen kein Land und schied aus.

Das Abenteuer "Let's Dance" ist für Bastiaan Ragas schon vorbei

Das Abenteuer "Let's Dance" ist für Bastiaan Ragas schon vorbei

Ob "Narcotic" von Liquido, "Saturday Night" von Whigfield oder 4 None Blondes' "What's Up": Die neuste Folge "Let's Dance" stand voll und ganz im Zeichen der 90ies. Eines gleich vorweg: den perfekten Lauf von in der Vorwoche, bei der das Brusthaar-Wunder alle 30 Punkte der strengen Jury entführte, konnte noch einmal wiederholen! Einen rabenschwarzen Abend erwischte dagegen und muss den Rest von "Let's Dance" fortan von der Tribüne aus verfolgen. Zwar sah die Jury andere Kandidaten als deutlich schlechter an, doch die Zuschauer hatten offenbar genug vom "Caught in the Act"-Sänger - und das ausgerechnet in der 90ies-Show!

Stark begonnen, stark nachgelassen

Gleich zu Beginn der neuen Ausgabe von "Let's Dance" legte ausgerechnet der im Vorfeld oft gescholtene einen Sahne-Auftritt hin. Den Tango mit seiner Partnerin veredelten 23 Punkte der Jury, selbst Dauernörgler wollte kein Haar in der Suppe finden. Ganz anders als bei der "Killer-Queen" , die von ihm direkt nach dem Auftakttanz gar die Höchststrafe bekam: nur einen Punkt gab es für ihren Quickstep, elf gab es insgesamt.

Kaum besser erging es dem stets bestens gelaunten Pfundskerl . "Du standst nur Rumba", befand Llambi gewohnt trocken. Dennoch zeigte er sich gnädig und vergab zumindest zwei Punkte, zwölf enttäuschende Zähler wurden es von allen drei Juroren zusammen. Etwas besser lief es bei "Caught in the Act"-Star Bastiaan Ragas. Seine Salsa leicht außerhalb des Takts brachte ihm 16 Punkte ein - nicht genug, wie sich später herausstellte.

"Das war gar nichts"

Die niederschmetterndste Bewertung des Tages musste ausgerechnet die ehrgeizige Ex-Sportlerin über sich ergehen lassen. "Das war gar nichts", befand Llambi, und dieses Mal wollten ihm auch und nicht so wirklich widersprechen. Das Resultat: katastrophale neun Pünktchen. Wie nahe Trauer und Freude beisammen liegen können, bewies daraufhin Freundin : Gemeinsam mit ihrem Partner legte sie einen (fast) perfekten Tanz hin und schnappte sich 26 Punkte.

Die Tränen fließen

Auch wenn andere den Punktsieg des Tages einfuhren, und wurden Meister der Herzen. Bei ihrem Contemporary zu Radioheads "Creep" mussten sich nicht nur Teile der Jury die Tränen verkneifen, auch die Konkurrenz bekam feuchte Augen. Dieses emotionale Highlight des Abends brachte dem Paralympics-Star sensationelle 25 Punkte ein. hatte danach die undankbare Aufgabe, zu Fool's Gardens "Lemon Tree" den Slowfox zu tanzen. Zu soliden 14 Punkten reichte es aber dennoch.

Gil hat es schon wieder getan!

Zum ersten Mal, seit die Jubiläumsstaffel von "Let's Dance" begonnen hat, musste Vanessa Mai einen langsamen Tanz darbieten - einen langsamen Walzer, um ganz genau zu sein. Obwohl die Sängerin im Vorfeld großen Respekt vor dieser gemächlichen Gangart hatte, gab es 23 Punkte zu bejubeln. Dass schneller nicht immer besser ist, bewies danach Cheyenne Pahde: ihren Quickstep versemmelte die Schauspielerin vollkommen und musste mit elf Punkten wie in der Woche zuvor wieder zittern.

Das kurvenreiche Model Angelina Kirsch war die vorletzte Kandidatin des Abends. Rumba stand auch bei ihr auf dem Programm, bei dem Herr Llambi aber die "Becken-Aktion" vermisste. Nichtsdestotrotz reichte es bei ihr für 23 curvy Punkte. Das Finale gehörte Mister 30-Punkte der Vorwoche, Gil Ofarim. Contemporary stand dieses Mal an, der Song "Zombie" von den Cranberries sollte es richten - und das tat er. Es sei der beste Contemporary gewesen, den Jorge je bei "Let's Dance" bestaunen durfte. Und auch Joachim Llambi kam nicht mehr aus dem schwärmen heraus. Die logische Konsequenz: erneut 30 Punkte!

Alle Infos zu "Let's Dance" gibt es im Special auf RTL.de

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