Lena Meyer-Landrut bei "Sing meinen Song": "Natürlich hat man Erfolgsdruck"

Lena Meyer-Landrut misst sich aktuell bei "Sing meinen Song - Das Tauschkonzert" mit anderen deutschen Künstlern. Mit GALA sprach sie über die größte Herausforderung und Erfolgsdruck in der Branche

Lena Meyer-Landrut

Der dritte Abend von "Sing meinen Song - Das Tauschkonzert" steht an und gehört ganz Lena Meyer-Landrut. Wie fühlt sich die 26-Jährige, wenn Künstler wie Gentleman oder The BossHoss ihre Songs covern? Wie fühlt sie sich, wenn sie selbst die Songs ihrer Kollegen singt? GALA traf Lena zum Interview und fragte nach.

Hast du dich schnell dazu entschieden, an diesem Projekt teilzunehmen?

Ja, ich wurde gefragt und habe sofort zugesagt. Das Konzept ist super und die Konstellation total spannend, ich hatte von Anfang an Bock darauf.

Welcher der anderen Künstler stellte für dich die größte Herausforderung da?

Am schwersten fiel mir die Musik von The BossHoss, das war für mich die größte Hürde, aber dafür auch am Ende die größte Überraschung. Ich habe mit der Musik einfach keine Überschneidungspunkte. Ich wusste zuerst wirklich nicht, was ich machen soll.

Wie schnell oder langsam dauert die Arbeit, einen fremden Song neu zu interpretieren?

Pro Song ein bis zwei Tage, bis das Konzept steht, die Umsetzung dauert dann natürlich noch länger. Bei manchen Songs ging das total schnell, da hatte ich sofort eine Vision im Kopf. Bei anderen war es dafür dann wieder tagelange Arbeit. Komischerweise ging der BossHoss-Song total easy, da haben wir eine Stunde dran rumprobiert und dann war die Sache klar. Ich konnte den Song sofort zu meinem eigenen machen und habe mich total in den verliebt.

Was war das für ein Gefühl, dass so berühmte Kollegen deine Songs interpretieren?

Aufregend, sehr spannend. Ich war vorher total nervös, aber das war natürlich eine positive Nervosität. Ich habe mir jetzt keine Sorgen gemacht, dass mir etwas nicht gefallen könnte. Wenn dir jemand solch ein Geschenk macht und einen Song von dir interpretiert, verspürt man automatisch eine gewisse Wertschätzung und findet das toll. Jede Interpretation war für mich eine große Ehre.

Wer hat dich am meisten überrascht?

Ich glaube, am interessantesten wird für die Zuschauer die "Satellite"-Version von Mark Forster. Er hat daraus eine Ballade kreiert, das war schon sehr besonders und außergewöhnlich.

Du arbeitest gerade an deinem Album "Gemini". Wie läuft es denn?

Mit Höhen und Tiefen. Ich hatte eine lange Phase von bestimmt einem halben Jahr, in dem ich nicht aus dem Quark gekommen bin. Und leider ist sowas ja ein Teufelskreis. Wenn etwas nicht funktioniert, ist man darüber frustriert und weil man frustriert ist, funktioniert dann das Nächste auch nicht. Ende des Jahres kam dann aber der Knackpunkt und nun schreibe ich ganz fleißig und bin auch wieder viel im Studio. Und da es mir im Moment total gut geht und ich so viel Liebe und Fröhlichkeit zu vergeben habe, wird auch das neue Album sehr viel fröhlicher als das, was man so von "Crystal Sky" kennt. Einen Song "Lost on You" habe ich gerade einfach mal veröffentlicht um den Fans zu zeigen, an was ich so arbeite um den ersten Druck auch loszuwerden und nun bin ich beruhigt, dass er so positiv angenommen wurde.

Wirst du das Album pünktlich zu "Sing meinen Song" veröffentlichen?

Nein. Ich habe mich letztens mit einem Bekannten gestritten, der mich gefragt hat "Na, bist du auch eine von denen, die dann zu 'Sing meinen Song' was veröffentlichen?" Da bin ich ein bisschen sauer geworden. Das finde ich unfair und von einer falschen Perspektive gesehen. Wenn man Künstler oder Musiker ist, ist es doch nicht verkehrt, wenn man eine große Plattform nutzt. Bei dem Vorwurf, man würde das ausschlachten, um was zu präsentieren, fühle ich mich angegriffen. Ich wollte mich bei dem neuen Album auf kein Datum festlegen, damit habe ich mir selbst auch den Druck ein bisschen rausgenommen.

Verspürst du denn Druck?

Ich glaube, der Druck, den man sich selber macht, ist immer der größte. Natürlich hat man Erfolgsdruck. Wenn etwas schon mal gut gelaufen ist, will man natürlich auch, dass es beim nächsten Mal auch gut läuft.

Was tust du, um diesem Druck oder dem Stress zu entfliehen?

Ich mache viel Sport, viermal die Woche, da kann man ganz gut abschalten. Außerdem gehe ich gerne mit dem Hund im Wald spazieren. Ich bin ansonsten ein sehr häuslicher Mensch, treffe mich gerne mit Freunden und bin am liebsten ganz normal.

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©Gala

 

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