Lena Meyer-Landrut: Kleiner Seitenhieb gegen Stefan Raab

Lena Meyer-Landrut siegte 2010 beim Eurovision Song Contest. Heute sagt sie, ihr damaliger Entdecker Stefan Raab habe sie überfordert.

Lena Meyer-Landrut und Stefan Raab im Jahr 2010 - nach ihrem ESC-Gewinn.

2010 war Deutschland nach dem Eurovision Song Contest (ESC) in Oslo im Ausnahmezustand. Die deutsche Sängerin Lena Meyer-Landrut (28) hatte mit dem Lied "Satellite" gewonnen. "Ich kann es bis heute nicht richtig begreifen, was mir da passiert ist. Ich fühle mich überfordert, immer noch", sagt die heute 28-Jährige in einem Interview mit dem "RedaktionsNetzwerk Deutschland" (RND). Es fühle sich an "wie ein anderes Leben". Entdeckt hat sie damals Stefan Raab (53), in der Sendung "Unser Star für Oslo". Raab habe sie damals "auf jeden Fall" überfordert, so Meyer-Landrut weiter. Doch sie relativiert ihre Aussage zugleich.

"Aber das soll keine Schuldzuweisung sein, denn ich bin fest davon überzeugt, dass jeder die Verantwortung für sich selber trägt. Und mit Sicherheit habe ich damals signalisiert, dass das alles okay ist", führt die Sängerin weiter aus. Heute habe sie "wenig" Kontakt zu Stefan Raab. "Wir sehen uns ab und zu in Köln bei irgendwelchen Produktionen. Aber nicht privat", erzählt Meyer-Landrut.

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Phil Siemers

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Dritte ESC-Teilnahme nicht ausgeschlossen

Auch über ihre erneute ESC-Teilnahme im darauffolgenden Jahr spricht die Sängerin. "Ich glaube nicht, dass das notwendig war", lautet heute ihr Fazit. Beim ESC in Düsseldorf erreichte die Titelverteidigerin 2011 den zehnten Platz. "Es hätte einfach nicht sein müssen. Es war nicht schlimm, man kann sicher nicht sagen, dass alles sehr viel besser gewesen wäre, wenn ich darauf verzichtet hätte. Aber hätte es sein müssen? Nein", meint Meyer-Landrut rückblickend. Ohne den zweiten ESC-Auftritt hätte sie "weniger Stress und mehr Ruhe gehabt. Ein bisschen weniger von allem wäre bestimmt ganz schlau gewesen. Aber es war, wie es war".

Trotz allem schließt sie eine dritte ESC-Teilnahme nicht kategorisch aus: "Ich will niemals nie sagen [...] Ich weiß nicht, ob es mich mit 50 noch mal packt. Für mich ist es jetzt gerade absolut unvorstellbar und nicht im Bereich des überhaupt Denkbaren. Aber so, wie ich mich kenne, möchte ich es mir auch immer beibehalten, meine Meinung ändern zu können. Ich schließe nichts aus."

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