Lars Eidinger: Stirbt eine "Babylon Berlin"-Hauptfigur?

"Babylon Berlin"-Star Lars Eidinger verrät beim Deutschen Filmball ein spannendes Detail über die neue Staffel der Erfolgsserie.

Lars Eidinger auf dem roten Teppich des Deutschen Filmballs

Ende Januar ist es soweit: Die Erfolgsserie "Babylon Berlin" startet in die dritte Staffel. Wieder mit von der Partie: Schauspieler Lars Eidinger (43, "25km/h") in seiner Rolle als Unternehmerspross Alfred Nyssen. Doch die Fans müssen offenbar stark sein, denn der Berliner Künstler verriet der Nachrichtenagentur spot on news beim Deutschen Filmball am Samstag in München: "Auch in der neuen Staffel sterben wieder Leute, wo man denkt: 'Das kann jetzt nicht sein!'"

Allerdings müsse das nichts Negatives sein, wie der Schauspieler weiter erklärte: "Ich finde, das ist auch eine Qualität von Serien." Früher wäre man immer auf der sicheren Seite gewesen. "Wenn es der Hauptdarsteller ist, wusste man, dass er überleben wird." Doch das habe sich in den heutigen Serien geändert, so Eidinger.

Prince Damien

Wobei er im Dschungelcamp zum Hausdrachen wird

Prince Damien
Prince Damien ist mächtig aufgeregt, als es für ihn endlich für seine Dschungelcamp-Teilnahme nach Australien geht.
©Gala

Doch auch er selbst vermisst einige Schauspieler aus den ersten beiden Staffeln. "Ich finde es schlimm, dass Peter Kurth nicht mehr dabei ist oder Matthias Brandt. Die kommen auch nicht wieder und das ist schon bitter." Und wie wird es mit seinem eigenen Charakter weitergehen? "Meine Figur legt eine interessante Entwicklung hin. An der Figur Alfred Nyssen wird eigentlich der Börsencrash erklärt."

Darauf können sich die Fans freuen

Lars Eidinger ist seit Staffel eins im "Babylon Berlin"-Cast. Hin und wieder bringe er auch eigene Ideen ein: "Das mit dem Feuermal, das war ein Einfall von mir und den fanden alle blöd am Anfang." Er finde "so einen Makel aber schön" und habe den Regisseur letztendlich auch davon überzeugt. Der Hintergrund seiner Idee ist allerdings ein dramatischer, wie er weiter verrät: "Ich hatte einen Jungen in der Klasse, der hatte so ein Feuermal. Er hat es allerdings immer überschminkt. Das war ihm total unangenehm und das hat ihn zu einer zerbrochenen Person gemacht."

Die dritte Staffel basiert erneut auf einem Roman von Volker Kutscher (56), "Der stumme Tod", dem zweiten Fall der Bestseller-Reihe um Gereon Rath. Ob Lars Eidinger die dritte Staffel schon gesehen hat? "Die ersten sechs Folgen haben wir zusammen angeschaut in einem Kino in Berlin, im Delphi." Und die Fans sollten sich warm anziehen: "Eine tolle Szene löst die andere ab."

Die neue Staffel "Babylon Berlin" startet am 24. Januar auf Sky. Ab Herbst 2020 wird die Fortsetzung auch im Ersten zu sehen sein.

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