VG-Wort Pixel

Lady Gaga Persönlicher Neuanfang mit "911"-Video

Lady Gaga teilt in "911" ihre persönliche Geschichte.
Lady Gaga teilt in "911" ihre persönliche Geschichte.
© Featureflash Photo Agency/Shutterstock.com
Lady Gaga lässt die dunklen Tage hinter sich. Ihr Song "911" und das dazugehörige Musikvideo stellen für sie einen Neuanfang dar.

Das neue Musikvideo von Lady Gaga (34) zu ihrem Song "911" ist voller bunter, unterhaltsamer Bilder, beinhaltet aber eine ernste Botschaft. Es spielt in der Wüste, zunächst ist die Künstlerin mit Augenbinde scheinbar ohne Orientierung. Sie erblickt einen Reiter und folgt ihm in einen Innenhof. Dort erwarten sie verschiedene Personen, deren Handlungen auf den ersten Blick verwirrend wirken. Die Sängerin wird Teil des bunten Treibens, ehe der Clip eine unvorhergesehene Wendung nimmt.

Lady Gaga wacht als Patientin auf einer Bahre auf, das Make-up verschwommen, die Stirn blutig. Sanitäter kümmern sich um sie, im Hintergrund ist das Szenario eines Verkehrsunfalls zu erkennen. "Werde ich sterben?", fragt die 34-Jährige unter Tränen. Eine Antwort erhält sie nicht.

"Wahre Geschichte, die jetzt Vergangenheit ist"

Mit dem etwa vier Minuten langen Clip teile die Künstlerin etwas "sehr Persönliches", wie sie am Freitag (18. September) bei Instagram erklärt. Es handle sich um ihre Geschichte, "meine Erfahrung mit psychischer Gesundheit und die Art und Weise, wie Realität und Träume sich miteinander verbinden". Die Bilder sprechen für sich.

In einem kürzlich veröffentlichten "Billboard"-Interview sprach Lady Gaga schon einmal über ihre Vergangenheit, die offenbar geprägt war von Stunden des Kettenrauchens, Weinens und Trinkens. "Früher wachte ich jeden Tag auf und erinnerte mich daran, dass ich Lady Gaga war - und dann wurde ich depressiv", erzählte sie. Die Künstlerin litt an Depressionen. "Meine Existenz an und für sich war eine Bedrohung für mich."

Nun sei sie jedoch "wach", wie sie ihren Fans bei Instagram mitteilt. "Ich kann euch sehen, ich kann euch fühlen und ich danke euch, dass ihr an mich geglaubt habt, als ich große Angst hatte." Ihr früherer Alltag sei nun ein Film, "eine wahre Geschichte, die jetzt Vergangenheit und nicht Gegenwart ist".

SpotOnNews