Kristen Stewart: César für den "Twilight"-Star

Mit Kristen Stewart hat zum ersten Mal eine amerikanische Schauspielerin den César, den französischen Oscar, gewonnen

Große Ehre für Kristen Stewart: Als erste US-amerikanische Schauspielerin hat die 24-Jährige am Freitag den César gewonnen. Für den Film "Die Wolken von Sils Maria" des französischen Regisseurs Olivier Assaya wurde sie mit dem Preis als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet.

Hinter der Bühne lobte der "Twilight"-Star das französische Kino: "Menschen machen Filme in Frankreich aus ganz anderen Gründen als in Hollywood, und es gefällt mir hier ein bisschen besser", wird sie in "Variety" zitert.

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©RTL / Gala

Bester Dokumentarfilm aus Deutschland

Auch nach Deutschland ging ein César, der als wichtigster Filmpreis Frankreichs gilt. Wim Wenders gewann den Preis für den besten Dokumentarfilm für das Künstlerporträt "Das Salz der Erde". Wenders nahm den Preis nicht persönlich entgegen. Sein Film über den Fotografen Sebastiano Salgado ist auch für einen Oscar nominiert.

Ehrenpreis für Sean Penn

Academy Awards

Höhepunkte der Oscar-Jahrzehnte

2018:  Die wohl spektakulärste Showeinlage der Veranstaltung liefert Jennifer Lawrence ab. Die Schauspielerin scheint keine große Lust auf Umwege durch die langen Stuhlreihen zu haben und klettert einfach über die Theatersitze. Dabei muss sie nicht nur ihr langes Abendkleid, sondern auch ihr gut gefülltes Weinglas händeln. Mit Erfolg: Sowohl Jennifer als auch das Glas kommen wohlbehalten am Ziel an. 
2018:  Das wohl ungewöhnlichste Bühnenbild geben Helen Mirren und Mark Bridges ab. Der Kostümdesigner gewinnt an diesem Abend nicht nur einen Oscar für die Kostüme in "Phantom Thread", sondern auch den unkonventionellsten Preis für die kürzeste Dankesrede des Abends: einen Jetski. Präsentiert wird die "Trophäe" von Moderator Jimmy Kimmel und Schauspielerin Helen Mirren, die auch als Bridges erste Mitfahrerin fungiert. 
Großer Schock-Moment am Ende der Verleihung: "La La Land" wird schon als "Bester Film" gefeiert. Doch dann stellt sich heraus, dass der Oscar irrtümlich vergeben wurde. Der eigentliche Gewinner heißt "Moonlight". 
Leonardo DiCaprio

56

Der große Abräumer des Abends war Abderrahmane Sissakos "Timbuktu", der insgesamt sieben Preise kassierte, unter anderem für den besten Film und den besten Regisseur. Auch bei den Oscars hat der Film über die malische Stadt im Würgegriff von Dschihadisten Chancen auf einen Preis: Er ist als bester fremdsprachiger Film nominiert.

Als bester Schauspieler wurde Pierre Niney, 25, für seine Darstellung von Yves Saint Laurent in dem gleichnamigen Film über den Modemacher ausgezeichnet. Beste Darstellerin darf sich Adèle Haenel, 26, für ihre Rolle in "Les Combattants" nennen. Der Ehrenpreis ging in diesem Jahr an US-Star Sean Penn ("Ganster Squad"). Der 54-Jährige erschien in Begleitung seiner Verlobten Charlize Theron, 39.

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