Kinotrailer: "Maleficent"

Angelina Jolie zeigt uns ihre böse Seite als Hexe "Malefiz" im Disney-Film "Maleficent". Ein erster Trailer zeigt die düstere Stimmung – und eine sehr süße Vivienne Jolie-Pitt, die ihr Leinwanddebüt gibt

Erster Blick auf Vivienne Jolie-Pitts Leinwand-Auftakt: Die fünf Jahre alte Tochter von Hollywoods Powerpaar Angelina Jolie und Brad Pitt spielt in dem Disneyfilm "Maleficent" die junge Ausgabe der Prinzessin "Aurora", die von der bösen Hexe "Malefiz" – dargestellt von Angelina Jolie – mit einem Fluch belegt wird. Ein erster Trailer zeigt nun Sequenzen aus dem Märchenfilm.

Neben der kleinen Vivienne ist darin auch eine ätherische Elle Fanning als 16-jährige "Aurora" zu sehen, die von der dunklen Zauberin "Malefiz" eher fasziniert als abgeschreckt ist. Was verwundert, denn Angelina Jolie jagt einem als Hexe reichlich kalte Schauer über den Rücken. Da kommt die Sequenz, in der ihre Tochter als zuckersüße Kleinmädchen-Version der "Aurora" durch den Schlossgarten tollt, gerade Recht, um die düstere Stimmung aufzulockern und dem Film seine Berechtigung als Kinder-Unterhaltung zu verleihen.

Im neuen Film ihrer Mutter Angelina Jolie spielt Vivienne Jolie-Pitt die junge Version von Prinzessin "Aurora" alias "Dornröschen".

"Maleficent" basiert lose auf dem Grimmschen Märchen "Dornröschen": Prinzessin "Aurora" wird von "Malefiz" verhext und fällt an ihrem 16. Geburtstag in einen 100-jährigen Tiefschlaf. Das Schloss, in dem sie liegt, wird von Rosen umrankt. Nur ein auserwählter Prinz kann sie daraus befreien und mit einem Kuss wieder zum Leben erwecken.

Der Märchenstoff wurde bereits mehrere Male verfilmt. 1959 sah man die erste Trickfilm-Version, 2011 brachte Disney ein Remake heraus. Die Version gilt, nicht zuletzt wegen der bösen Hexe, als einer der gruseligsten Disney-Klassiker. Der neue Film von Disney soll aber über die bekannte Story hinausgehen und die Vorgeschichte der Hexe "Malefiz" erzählen.

"Maleficent" wurde diesen Sommer in den Londoner "Pinewood Studios" und in Buckinghamshire, Großbritannien gedreht. "Ich habe am Set reichlich Kinder verschreckt", gab Jolie in einem Interview mit "Entertainment Weekly" zu. Ihre eigene Tochter war nicht so leicht aus der Fassung zu bringen. "Sie war die einzige in ihrem Alter, die keine Angst hatte", sagte Jolie. Vivienne Jolie-Pitt soll für ihr erstes Engagement beim Film 3000 Dollar (umgerechnet etwa 2230 Euro) pro Woche bekommen haben - mehr als viermal so viel, als manch andere (erwachsene!) Schauspieler verdienen.

Angelina Jolie wurde im Juli vom Wirtschaftsmagazin "Forbes" zu Hollywoods bestverdienenden Schauspielerin erklärt, ihre Gage für den Film soll ihr dabei in die Karten gespielt haben. Ihr soll aber auch persönlich viel am Film gelegen haben. Sie sei schon immer vom Charakter der Hexe "Malefiz" fasziniert gewesen. "Seit ich ein kleines Mädchen war, habe ich 'Malefiz' bewundert. Sie war Angst einflößend, aber hat mich auch beeindruckt. Sie war so elegant, so grazil und gleichzeitig schrecklich grausam. Ich wollte immer mehr über sie erfahren."

Das wird ihr wohl während der Dreharbeiten gelungen sein. Wer wie Angelina Jolie die düstere Gestalt besser kennenlernen will, muss sich noch etwas gedulden: "Maleficent" startet erst am 29. Mai 2014 in den deutschen Kinos.

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