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Kino-Tipp Die Befreiung der Jennifer A.

Jennifer Aniston
© Warner Bros. Entertainment Inc.
Imagewechsel: In "Wir sind die Millers" darf sich Jennifer Aniston ganz anders geben

Die Kollegen von "Hangover" haben es vorgemacht: Die Mischung aus deftigem Humor, konsequent politisch unkorrekten Witzen und einem kleinen Budget kann durchaus funktionieren. Vor allem wenn eine Jennifer Aniston in Topform an vorderster Front wirbelt. In "Wir sind die Millers" strippt, flucht, lügt die 44-Jährige, was das Zeug hält. Und dabei ist sie wirklich komisch. Wie schon in "Kill The Boss" und "Wanderlust" zeigt Jen, dass sie mehr drauf hat, als das Klischee des langweiligen All-American-Girls zu bedienen.

Eine schrecklich nette Familie: Jason Sudeikis, Jennifer Aniston, Will Poulter und Emma Roberts sind die Millers.
Eine schrecklich nette Familie: Jason Sudeikis, Jennifer Aniston, Will Poulter und Emma Roberts sind die Millers.
© Warner Bros. Entertainment Inc.

Die Geschichte der Erfolgskomödie ist schnell erzählt: Weil Kleindealer David (Jason Sudeikis) seiner kostspieligen Ware beraubt wird, soll er die damit entstandenen Schulden bei einem örtlichen Mafiaboss als Drogenkurier zwischen Mexiko und Kalifornien abarbeiten. Um möglichst unauffällig zu wirken, spannt er eine benachbarte Stripperin (Aniston), den Sohn einer Bekannten (Will Poulter) und eine Punkerin (Emma Roberts) als Scheinfamilie ein. Und so machen sich die Millers im Wohnmobil auf den Weg nach Mexiko. Chaos natürlich vorprogrammiert - skurriler Ohrensex inklusive!

Florian Stern


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