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Judith Williams Fallenlassen? Das muss sie bei "Let's Dance" erst lernen

Für die Rumba muss Judith Williams lernen, sich fallen zu lassen.
Für die Rumba muss Judith Williams lernen, sich fallen zu lassen.
© Getty Images
Judith Williams schwebt während der elften Staffel von "Let's Dance" über das Tanzparkett. Auf Gala.de schreibt sie jede zweite Woche eine Kolumne. Lesen Sie hier den dritten Teil

Liebe Dance-Fans, 

jeder Tanz bewegt mich auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Neulich hat mich ausgerechnet die Rumba – ein Tanz, den ich immer für recht unspannend hielt – innerlich sehr aufgewühlt. Nach der intensiven Auseinandersetzung mit diesem Tanz und dessen Bedeutung kann ich sagen: Was auf den ersten Blick aussieht wie eine langsame Schrittfolge, hat in Wahrheit enorm tiefe Kraft. 

Loslassen - eine große Herausforderung bei "Let's Dance"

Zu Beginn unseres Trainings wusste ich wenig über die Rumba. Nur, dass der "Tanz der Liebe" das Spiel zwischen Mann und Frau symbolisiert. Und natürlich – darauf legt Erich großen Wert – sind beim Tanzen nicht nur die Basics, also Technik und Körperhaltung wichtig. Es gehört auch ein ganz bestimmtes Mindset, also eine mentale Haltung dazu, um eine Choreografie zu perfektionieren und den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Erich meinte, um die Rumba richtig zu tanzen, müsse ich loslassen. Also die Führung abgeben – in diesem Fall an meinen Tanzpartner, an Erich. Einfacher gesagt, als getan.

Die "Business-Judith Williams" kann keine Verantwortung abgeben

Ich habe in meinem Leben gelernt – und das habe ich wirklich verinnerlicht – dass ich mich am besten auf mich selbst verlasse. Und in meiner Rolle als Unternehmerin mit großer Verantwortung bin ich es überhaupt nicht mehr gewohnt, Führung abzugeben. Plötzlich merkte ich, dass mir hier – in dieser anderen Welt, beim Tanzen – die Business-Judith im Weg steht. Das abzulegen war wirklich eine große Herausforderung! Ich musste und muss lernen, dass ein sich-Führen-lassen bei der Rumba anders ist, als Schwäche im Business. Das war nicht nur eine wichtige Erkenntnis für diesen Tanz, sondern, wenn ich ehrlich bin, auch wichtig für mein Leben. 

Ihre

Judith Williams

Lesen Sie hier den zweiten Teil der Kolumne:

Gala


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