Joseph Gordon-Levitt: Raus aus der Schublade

Schauspieler Joseph Gordon-Levitt versucht, sich selbst immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen

Joseph Gordon-Levitt, 32, möchte in keine Schublade gedrängt werden.
Der Hollywoodstar ist ein Multitalent und präsentierte 2013 mit dem Film "Don Jon" sein Regie-Debüt – jetzt will er als Produzent die Graphic-Novel-Reihe "Sandman" auf die Leinwand bringen.

Auf Schwarzmaler, die dem Schauspieler eine Arbeit neben seinem eigentlichen Job nicht zutrauen, höre er allerdings nicht. "Natürlich, wenn man bei einem Film Regie führt, wird es viele Pessimisten geben, die sagen 'Bleib beim Schauspielern'", erzählte er dem Magazin "Collider". Im weiteren Verlauf des Gesprächs ging er auf die Gesellschaft ein: "Unsere Kultur hat die Tendenz, Menschen in Schubladen zu stecken und versucht, jeden nieder zu machen, der aus seiner Wohlfühlzone ausbricht. Deshalb kommen wir in diesen kulturellen Trott, der darin endet, dass man destruktiv ist und Vorurteile hat. Aber wenn man aus dieser Wohlfühlzone ausbricht, ist es die bereicherndste Sache, die man in seinem Leben tun kann. Ich gebe mein Bestes, mir einen Stoß zu geben, wenn ich es kann."

Vergangenes Jahr berichtete "Deadline", dass Gordon-Levitt in den finalen Verhandlungen mit "Warner Bros." stecke, um an der Adaption von David Goyer an dem Comicbuch von Neil Gaiman arbeiten zu dürfen – "Sandman". Der Film handelt von "Morpheus", der auch "Traumweber" genannt wird und der Gott der Träume ist. Gordon-Levitt glaubt, dass es kreativ gesehen endlos viele Möglichkeiten gebe, das Projekt filmisch umzusetzen. "In dem Material steckt so viel Potential", schwärmte er. "Ich bin ganz begeistert davon und wer weiß, wohin es führen wird."

Bestimmt zum Erfolg, sodass Joseph Gordon-Levitt auch mit seinem neusten Projekt am Ende mit Lob überschüttet wird.

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