Joko und Klaas decken auf: So gelang ihnen #GoslingGate

Mit einem Ryan-Gosling-Double hatten Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf die Goldene Kamera eingesackt. Dass das geklappt hat, überraschte selbst die beiden Drahtzieher. Wie viel Vorarbeit nötig war, verriet das Moderatoren-Duo bei "Circus Halligalli"

Es war einer der größeren Coups der jüngeren deutschen Fernsehgeschichte: Hollywood-Star Ryan Gosling, 36, war am Samstag (4. März) als Preisträger bei der Goldenen Kamera, dem größten deutschen Fernsehpreis erwartet worden.

Die Trophäe für "La La Land" als "Bester Film International" nahm dann aber ein eher fadenscheiniges Gosling-Double entgegen - Ludwig Lehner, Koch aus München, eingeschleust vom "Circus Halligalli"-Team um die beiden Spaßmacher Joko Winterscheidt, 38, und Klaas Heufer-Umlauf, 33.

Joko und Klaas: Wie konnte es zu #GoslingGate kommen?

Auch wenn deutsche Preisverleihungen von Echo über Bambi bis Goldene Kamera bei Weitem nicht den guten Ruf von Grammy, Oscar und Co. besitzen - die Frage, wie es zu diesem "#GoslingGate" kommen konnte, stellte alle Beteiligten vor größere Rätsel. Am Dienstag (7. März), in der jüngsten Folge von "Circus Halligalli", haben Joko und Klaas das Geheimnis nun gelüftet: Nötig war jede Menge Fälscherei verbunden mit einem Sinn für die dreisten Gepflogenheit der Branche und die kleinen Nöte deutscher Preisverleihungen.

Ryan Gosling war "gerade in der Stadt"

Angefangen habe alles mit dem Plan, auf die alten Tage von "Circus Halligalli" noch einen Preis zu gewinnen, erklärte das Moderatoren-Duo. "Wer gewinnt einen Preis?", lautete die entscheidende Frage. "Ein Hollywood-Star, der gerade in der Stadt ist", laute dabei meist die Antwort. Also erfand die Redaktion eine gefälschte PR-Agentur, bot der Goldenen Kamera Ryan Gosling an - und erhielt "binnen 90 Sekunden", wie es hieß, einen Rückruf.

Für den angebotenen Stargast auch einen Preis einzufordern, entpuppte sich mehr oder minder als Formsache. Ein zusätzlicher Anruf des vermeintlichen Agenturchefs klärte dem Einspieler zufolge das Problem.

Selbst Joko und Klaas waren von dem Erfolg überrascht

Dass der Trick inklusive erfolgter Preisübergabe tatsächlich aufging, erstaunte dann aber auch Winterscheidt und Heufer-Umlauf. Die als PR-Agentur getarnte "Halligalli"-Redaktion verlangte für den vermeintlichen Gosling unter anderem eine Einzelgarderobe, den Verzicht auf einen Auftritt auf dem roten Teppich, auf ein Briefing durch Moderator Steven Gätjen sowie auf einen Platz in der ersten Reihe des Saals, dazu strenge Geheimhaltung bis zum Moment der Preisverleihung. Alles, um eine frühe Enttarnung des Gosling-Fakes zu vermeiden - und kam mit den Forderungen durch.


In ihrer Sendung am Dienstag zeigten Joko und Klaas außerdem die Bilder wie Gosling-Double Lehner mit seiner gefakten Entourage aus der Halle in Hamburg stürmt und mit der Goldenen Kamera im Auto davonfährt. Alles gefilmt von einem angeblichen "Doku-Team".

Veranstalter will die Goldene Kamera zurück

Lehners Kommentar nach vollzogenem Coup: "Mega, Oida!" Die Trophäe brachte das Double nun auch mit in die Show. Dass "Circus Halligalli" den Preis behalten darf, ist allerdings unwahrscheinlich. Denn mittlerweile reagierte auch der Veranstalter, die Mediengruppe Funke, mit einem Statement und reklamiert die Trophäe: "Die Redaktion wird die gestohlene Goldene Kamera zurückfordern."

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Dieses Kleid birgt ein süßen Geheimnis

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