Nina Moghaddam & Jochen Schropp bei Fort Boyard: "Man braucht eine große Portion Selbstüberschätzung"

Nina Moghaddam und Jochen Schropp wagen das Abenteuer und treten in der Adventure-Game-Show "Fort Boyard" an. Im GALA-Interview verraten die beiden, wie sie den Wechsel vom Moderator zum Kandidaten empfunden haben

Der TV-Klassiker "Fort Boyard" ist zurück. In der Neuauflage Kultshow treten jeweils fünf Prominente gegen die Festung vor der französischen Atlantik-Küste an. In verschiedenen Herausforderungen versuchen sie in verschiedenen Geschicklichkeits-, Action- und Denk-Aufgaben so viel Zeit wie möglich für die finale "Schatzsuche" zu sammeln und am Ende "Gold" für den guten Zweck zu erspielen. 

Am Mittwoch (5. September) startet das Format mit der Gruppe aus Sarah LombardiJulius BrinkRoss Antony, Nina Moghaddam, Jochen Schropp. GALA hat mit den beiden Moderatoren über die größten Herausforderungen der Show und ihre Sorge, sich dabei zu blamieren, gesprochen. 

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©Gala / Brigitte

GALA: Was hat Sie an dem Format gereizt? Wollten Sie unbedingt mitmachen – oder wurden Sie überredet?

Nina Moghaddam: Ich musste nicht überredet werden, da ich die Sendung damals als Kind selber mit meiner ganzen Familie geschaut habe, ging mit der Anfrage für mich ein Traum in Erfüllung.

Jochen Schropp: Fort Boyard habe ich früher schon geliebt. Damals lief das Format gerade auf ProSieben, und ich war geflasht von der Mischung aus Action und Augenzwinkern. Als das Angebot kam, wollte ich lediglich wissen, wer in meinem Team ist, Lust hatte ich sofort. Fort Boyard ist ein Klassiker! 

Sie sind beide in der Regel die Moderatoren, die andere zu solchen Aktionen animieren: Wie haben Sie es empfunden, jetzt mal  "die Seiten zu wechseln“? 

Moghaddam: Ich habe so oft neben Kandidaten gestanden und gedacht, ach Mensch, wie gerne würde ich jetzt diese Challenge machen, dass es für mich echt schön war, mal die Seiten zu wechseln und nicht die Aufgabe zu erklären.

Schropp: Ich liebe Herausforderungen, aber ich nehme mich selbst auch nicht zu ernst. Man wächst bei Fort Boyard über sich hinaus, gleichzeitig will man eine gute Show machen. Wenn man gegen einen maskierten Muskeltypen antreten muss, der sich "La Machine“ nennt, will man einerseits gewinnen und andererseits schmunzelt man in sich hinein und fragt sich "Wer zum Teufel, denkt sich sowas aus?!" 

Welche Herausforderung hat Sie am meisten Überwindung gekostet?

Moghaddam: Definitiv meine Challenge mit Ross zusammen. Auf einem Drahtseil in 18 Metern Höhe zu balancieren und ihn noch über mir zu ziehen, war das Schwierigste was ich je gemacht habe.

Schropp: Bei meiner letzten Challenge musste ich durch einen Gullideckel unter das Fort tauchen. Und war plötzlich mitten in den Katakomben im offenen Meer. Ich sag mal so, die Luftbeschaffungsmaßnahmen waren mehr als dürftig … da bekommst Du dann schon etwas Panik, ob Du willst oder nicht.

Hatten Sie Angst, im TV an einer der Aufgaben zu scheitern?

Moghaddam: Klar! Und ich bin ja auch bei einigen Aufgaben gescheitert und jetzt können sich alle Zuschauer darüber den Mund zerreißen, dass sie es bestimmt besser hinbekommen hätten.

Schropp: Seine Ängste sollte man bei Fort Boyard eher zu Hause lassen. Die kommen sowieso von alleine. (lacht) Wichtiger ist es, bei Fort Boyard eine große Portion Selbstüberschätzung und eine Kiste Mut mitzubringen, sonst trittst Du zu einigen Aufgaben gar nicht erst an. 

Wie haben Sie fünf als Team funktioniert? 

Moghaddam: Wir waren ein super Team und das obwohl wir 5 so unterschiedliche Charaktere sind. Aber das Schöne war eindeutig, dass wir alle hintereinander standen und uns gegenseitig motiviert haben. Der Teamspirit war schon echt sehr cool!

Schropp: Wir waren wirklich ein super Team. So unterschiedlich wir auch sind, so haben wir uns von Anfang an gut verstanden. Ich freue mich schon, wenn wir uns während der Ausstrahlung in unserer WhatsApp-Gruppe austauschen. Leider wohnen wir alle in unterschiedlichen Orten, sonst hätte ich ne Viewing-Party geschmissen.

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