Jennifer Lawrence: Dafür ist sie nicht schön genug

Ein neuer Tarantino-Streifen steht an. Jennifer Lawrence ist zwar für eine Rolle im Rennen, angeblich aber nicht schön genug

Jennifer Lawrence

Star-Regisseur , 54, hat die Qual der Wahl.

Jennifer Lawrence vs. Margot Robbie

Der Hollywood-Filmemacher ("Pulp Fiction") will sich angeblich zwischen , 26, und , 27, entscheiden: Offenbar kämen diese beiden Hollywood-Schönheiten für die Rolle der ermordeten Schauspielerin (1943-1969) in Frage. Sie wurde zusammen mit vier weiteren Personen am 9. August 1969 hochschwanger von Mitgliedern der "Manson Family" ermordet.

Die "Manson Family" um Charles Manson

Die "Manson Family" war die Bezeichnung für eine Gruppe junger Frauen und Männer um Serienmörder Charles Manson, die 1969 mehrere Morde in Kalifornien beging. Manson nutzte laut den Ergebnissen der Gerichtsverhandlungen den kollektiven Drogenkonsum, sein Charisma und sexuelle Gewalt, um seine Anhänger gefügig zu machen. Gleichzeitig wurde die Family öffentlich als Hippie-Kommune wahrgenommen. Tarantino plant einen Film über die Morde der "Manson Family", wie der "Hollywood Reporter" berichtete.

Krasses Statement von Sharon Tates Schwester

Für Sharon Tates Schwester Debra Tate, 64, ist die Entscheidung schon klar, wer den Zuschlag für die Rolle bekommen sollte. Jennifer Lawrence ist es nicht. "Sie ist nicht schön genug, um Sharon zu spielen", sagte sie "TMZ" und erläuterte: "Meine Wahl würde auf Margot fallen, einfach nur wegen ihrer körperlichen Schönheit", so Debra Tate.

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Jennifer Lawrence sticht mit ihrer umwerfenden Persönlichkeit ganz klar aus der breiten Masse der Hollywood-Stars hervor. Ein wenig "anders" war sie jedoch schon immer.
© Gala

Grausame Verbrechen

Die sogenannte "Manson Family" um ihren Anführer , 82, versetzte Ende der 1960er Jahre Kalifornien über Monate in Angst und Schrecken. Unter den vielen Opfern der sektenartigen Gruppe war auch die hochschwangere Sharon Tate, die Ehefrau von Regie-Legende , 83. Mit sieben Schüssen und 104 Messerstichen wurden in der Nacht vom 8. August 1969 mit ihr, dem ungeborenen Kind und vier Freunden sechs Menschenleben auf bestialische Weise ausgelöscht.
Weitere Morde folgten. Manson und drei seiner Anhängerinnen wurden im April 1971 zum Tod in der Gaskammer verurteilt. Mit der Aussetzung der Todesstrafe 1972 wurde das Urteil in lebenslange Haft umgewandelt. Charles Manson lebt immer noch im Gefängnis.

Filmrollen

Meine Rolle? Deine Rolle!

"Friends" zählt zu den beliebtesten Serien der Welt. Das liegt vor allem an der lustigen Hauptbesetzung rund um Jennifer Aniston, zu der auch Matt LeBlanc zählt. Er verkörpert in der 90s-Sitcom den chaotischen Charmeur Joey Tribbiani, der die Folgen erst so richtig witzig macht. Doch fast wäre es zu den Albernheiten von Matt gar nicht gekommen. Zunächst sollte nämlich Vince Vaughn die Rolle übernehmen, wurde kurz vor Drehbeginn aber doch abgelehnt. Matt sei Dank!
Sicherlich ist es Sarah Jessica Parker schon oft passiert, dass man sie Carrie nennt. Schließlich kennt man sie weltweit als Carrie Bradshaw aus "Sex and the City". Doch fast wäre es nie zu dieser Namensverwechslung gekommen. Der Macher der Serie, Darren Star, bot die Rolle damals Dana Delany an. Weil diese nach eigenen Aussagen aber schon "zu viele Filme über Sex" gedreht hatte, lehnte sie kurzerhand ab. So wurde aus Sarah glücklicherweise doch noch Carrie.
"Clueless" ist einer der 90er-Jahre-Girlyfilme überhaupt und brachte Alicia Silverstone die Rolle ihres Lebens ein. Dass sie das verwöhnte Modepüppchen Cher Horowitz mimt, stand für die Drehbuchautorin Amy Heckerling zwar von Anfang an fest, zum Casting luden die Macher dennoch ein. Diese Chance ließ sich auch - die damals unbekannte - Reese Witherspoon nicht entgehen, wurde jedoch abgelehnt. Hätten die Produzenten in die Zukunft und damit auch auf den Oscar von Reese gucken könnten, hätten sie diese Entscheidung aber sicherlich noch einmal überdacht.
Traurig über ihre Absage für "Clueless" muss Reese Witherspoon trotzdem nicht sein. Ihre Barbie-Seite darf sie nur wenige Jahre später als Elle Woods in "Natürlich blond" unter Beweis stellen und erobert damit Hollywood. Das ärgert bis heute Christina Applegate, der die Rolle ursprünglich angeboten wurde. Damals wollte sie sich - nachdem sie 10 Jahre lang Kelly Bundy in "Eine schrecklich nette Familie" gespielt hatte - von dem Blondinen-Image lösen. Heute bezeichnet sie diese Überlegung "dumm".

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