Jella Haase im Interview: Warum sie plötzlich eine Frau küsst

Jella Haase knutscht in "Kokon" mit Schauspielkollegin Lena Urzendowsky. Wie sich die beiden diesen intimen Szenen angenähert haben, erzählt Jella im GALA-Interview.

In ihrem neuesten Film beweist Jella Haase, 27, mal wieder, dass sie eigentlich alles spielen kann - nicht nur die prollige Schülerin in "Fack ju Göhte", die problematische Psychiatriepatientin in "4 Könige" oder die naive Freundin in "Das perfekte Geheimnis", sondern auch das lesbische, wilde Mädchen in "Kokon".

Jella Haase über die Dreharbeiten zu "Kokon"

Lena Urzendowsky

In dem Coming-of-Age-Film "Kokon", der gerade auf der Berlinale seine Premiere feierte, verkörpert Jella die jugendliche Berlinerin Romy. Sie verliebt sich in die jüngere Nora, gespielt von Lena Urzendowsky, 20. Die beiden Mädchen finden nicht nur emotional, sondern auch körperlich zueinander. GALA hat mit Jella Haase beim "Medienboard Empfang" anlässlich der Berlinale über die Dreharbeiten gesprochen.

Die Arbeit an dem Film bezeichnet Jella als "total schön" und erzählt weiter: "Ich bin mit der Regisseurin Leonie Krippendorff schon länger sehr eng befreundet. Daher habe ich ihr total vertraut und konnte mich einfach fallen lassen. Es war ganz wichtig, dass die Chemie gestimmt hat und das hat sie."

Küsse mit Lena Urzendowsky

Filmplakat "Kokon"

Jella und ihre Schauspielkollegin Lena Urzendowsky, übrigens die Schwester von Sebastian Urzendowsky, 34, sind beide schon länger im Geschäft und demnach Profis, was die Darstellung von Gefühlen vor der Kamera betrifft. Auf die Frage, inwiefern sich die beiden Schauspielerinnen bei den Kussszenen abgesprochen haben, antwortet Jella ganz keck: "Man spricht sich bei so intimen Szenen schon ab, das hilft sehr. Wenn man vorher weiß, was Schritt für Schritt passiert, nimmt einem das ein bisschen die Angst. Aber einen Kuss kann man jetzt nicht wirklich choreografieren, das passiert einfach."

Wie genau diese Küsse in "Kokon" einfach passieren, sieht man ab dem 30.4. in den deutschen Kinos.

Verwendete Quellen: eigenes Interview

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