Jared Leto: Werbung für Konzept-Album

Sänger Jared Leto ist überzeugt, dass die Kritiker seine Band "30 Seconds to Mars" mit anderen Augen sehen, wenn sie erst einmal ihrer neuen Platte gelauscht haben

Jared Leto (41) will allen beweisen, wie cool seine Band 30 Seconds to Mars ('A Beautiful Lie') ist.

Seit Jahren kämpft die Rockgruppe darum, ernst genommen zu werden und jetzt ist sich ihr Frontmann sicher: die neue Scheibe der Amerikaner, 'Love Lust Faith + Dreams', wird die entscheidende Wende bringen. "Ich werde Folgendes sagen, wenn ihr versprecht, es nicht zur Schlagzeile zu machen: Ich glaube, das hier wird das Album sein, das es okay macht, 30 Seconds to Mars zu mögen", behauptete Leto gegenüber den 'MTV News'.

Von ihren neuen Werken sind die Musiker überzeugt und gespannt auf die Reaktion der Fans und Kritiker, zumal sich die Band mit der Scheibe in eine neue Richtung wagt. Zwar hat 30 Seconds to Mars ihre Rockwurzeln nicht völlig hinter sich gelassen, allerdings gibt es definitiv ein neues Element in ihrem Sound. "Wir haben das Gefühl, dass es das Beste ist, was wir je in unseren ganzen Leben gemacht haben. Es ist nicht nur eine Rock-Platte, wir sind noch immer eine Rockband und ein großer Teil dessen, was wir tun, sind Gitarren und Schlagzeug, aufbauend auf der Tradition von Rockmusik, aber wir haben auch viel davon über Bord geworfen", erklärte Leto. "Es gibt Songs wie 'End of All Days' oder 'City of Angels' oder 'Pyres of Varanasi', die für uns etwas komplett Neues sind. Aber dann gibt es 'Conquistador', was groß und bombastisch und voller Gitarren ist, und 'Birth', das diese riesige, epische Klanglandschaft hat. Ich freue mich darauf, wenn die Leute es hören … Wir sind bereit, das Biest von der Leine zu lassen."

Außerdem beeilte sich der Hollywoodstar zu versichern, dass das neue Album keine "Rock-Oper" sei. Stattdessen bezeichnete er es als eine Konzept-Platte mit einer klaren Erzählung. Der Sänger, sein Bruder und Bandkollege Shannon (43) sowie Co-Rocker Tomo Milicevic (33) wollten ihren Sound so individuell wie möglich gestalten, woraufhin sich der ältere Leto-Bruder einen ungewöhnlichen Umsetzungsweg einfallen ließ. "Es war die Idee meines Bruders, diese Spieluhr auf das Album zu bringen; es war ein Instrument, das meine Mutter früher für uns spielte, als wir Kinder waren - ich glaube, meine Großmutter schenkte sie uns", erinnerte sich Jared Leto. "Sie brachte uns mit dieser kleinen Spieluhr zum Einschlafen. Daher ist es ein wirklich persönliches Element und eine großartige Art, das Album zu beenden. Das alles bedeutet uns so viel."

Ob die Kritiker von Jared Letos 30 Seconds to Mars eine Spieluhr tatsächlich so cool finden, bleibt abzuwarten.

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