Jannis Niewöhner: Lach-Kicks am Set

Schauspieler Jannis Niewöhner hat den 'Rubinrot'-Dreh in vollen Zügen genossen - nicht zuletzt wegen seiner Kollegin Maria Ehrich

Jannis Niewöhner (21) und Maria Ehrich (20) sind wie Bruder und Schwester.

Der Nachwuchsstar ('TKKG') und seine Kollegin ('Rock it') sind als Liebespaar Gideon und Gwendolyn in 'Rubinrot' zu sehen. Im Interview mit 'Cover Media' erzählte Niewöhner, dass er und Ehrich sich auf Anhieb gut verstanden: "Da war gleich klar: Das ist eine lockere, freundschaftliche Beziehung und dementsprechend konnten wir an den Dreh rangehen." Ähnlich wie Bruder und Schwester? "Ja, das kommt sehr gut hin", bestätigte der Künstler und schwärmte: "Wir hatten unglaublich viele Lach-Kicks am Set und eine schöne Zeit. Das ist gerade, wenn man ein Liebespaar spielt, wichtig - es müssen beide wissen, wie man zueinander steht, und dann kann man auch völlig locker eine Kussszene machen." Der Star versuchte auch zu beschreiben, wie er es schafft, einen verliebten Blick aufzulegen, sobald die Kamera läuft: "Man muss sich das, was man an dem Menschen liebt, irgendwie vor Augen rufen. Und vielleicht noch an andere Menschen, die man liebt, denken. Dieses Gefühl von Liebe, das jeder in sich hat, hervorrufen."

Was dem Schauspieler auch geholfen hat, sich in seine Rolle einzufühlen, waren die bezaubernden Drehorte, an denen das Team von 'Rubinrot' filmte. Niewöhner erinnerte sich an einen besonderen Platz: "Der Drachensaal zum Beispiel, also die Martin Luther Burg in der Nähe von Erfurt: Das war unfassbar, weil wir in diesen Saal kamen und uns sofort noch besser in diese Fantasiewelt einfinden konnten."

Könnte er selbst durch die Zeit reisen, wüsste der Jungstar schon, wohin er wollte: "1968 in die Studentenrevolte und da das Lebensgefühl mal mitbekommen. Da war mein Vater dabei und erzählt viel davon. Ich glaube, dass damals eine Generation noch viel mehr zusammengestanden hat. Ich finde, heute gibt es so unglaublich viele Gruppierungen und alle orientieren sich irgendwo anders hin. Ich habe einfach das Gefühl, dass damals eine relativ große Masse für eine Sache gekämpft hat. Das würde ich gerne mal erleben", erzählte Jannis Niewöhner voller Begeisterung.

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