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Jana und Sophia Münster Zwillinge mit Potenzial

Jana und Sophia Münster: Zwillinge mit Potenzial
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Auf in ein neues filmisches Abenteuer der Sullivan-Zwillinge: In "Hanni & Nanni 3" zeigen Jana und Sophia Münster, dass wir von ihnen noch einiges erwarten können

Frühlingszeit: Zeit für neue Internatsgeschichten der Sullivan-Zwillinge Hanni und Nanni, frei nach den Bestsellern der Autorin Enid Blyton, die damit in den 1960er Jahren in Deutschland Verkaufsrekorde erzielte. Im dritten Kinofilm sind die beiden titelgebenden Zwillinge sowie auch die Hauptdarstellerinnen Jana Münster und Sophia Münster schon Teenager. Schon deshalb gibt es in dieser Filmepisode lustige Verwicklungen mit Besuchern eines Jungen-Internats. Einer der Schüler hat es dummerweise beiden Zwillingen angetan. Die Thematik des Bühnenstücks "Romeo und Julia", das vor den Eltern aufgeführt werden soll, bekommt dadurch eine besondere Brisanz. Dementsprechend sind die Mädchen zum ersten Mal mit ganz anderen Gefühlen konfrontiert als mit Hockey-Wettkämpfen, Orchesterproben und nächtlichen Streichen im abermals sehr süß inszenierten Internatsalltag.

Die 15-jährigen Zwillinge Jana und Sophia Münster zeigen in emotionalen Szenen, dass man von ihnen in Zukunft noch andere, tiefgründigere Rollen erwarten kann. Sophia darf in einer Szene mit Konstantin Wecker alleine ihr Können zeigen. Er spielt einen schrulligen, Poesie liebenden, verarmten Mann. Der will seiner Jugendliebe, der Schulleiterin (Hannelore Elsner) endlich seine Liebe gestehen, traut sich aber auch nicht Gefühle zu zeigen. Diese Szene geht über die locker-flockigen Episoden mit vielen Späßen hinaus.

Die Münster-Mädchen, die aus der Nähe von Mannheim kommen, werden im Film "Hanni & Nanni 3" wieder mit sonnigem Weichzeichner gezeigt. Den Filmpreis "Bambi" haben sie 2010 für ihre erste Darstellung bekommen. Inzwischen sind sie eigentlich schon Profis, die mit hochkarätigen Schauspielern wie Suzanne von Borsody, Katharina Thalbach und Justus von Dohnáyi im Spiel super mithalten. Für die kleinen und großen Hanni-und-Nanni-Fans endet der Film mit einem selbstgesungenen Popsong nebst Choreografie der deutschen Mädchen und britischen Jungs - und so wird dann auch Shakespeare ins Jahr 2013 geholt.

Der Film startet am 9. Mai in den Kinos.

stb



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