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Jan Fedder (†) Jetzt steht fest, wie es mit dem "Großstadtrevier" weitergeht

Sven Fricke, Maria Ketikidou, Jan Fedder, Wanda Perdelwitz, Jens Münchow, Marc Zwinz, Saskia Fischer und Peter Fieseler aus dem "Großstadtrevier" im Jahr 2016
Sven Fricke, Maria Ketikidou, Jan Fedder, Wanda Perdelwitz, Jens Münchow, Marc Zwinz, Saskia Fischer und Peter Fieseler aus dem "Großstadtrevier" im Jahr 2016
© Getty Images
Das "Großstadtrevier" ist ohne Jan Fedder unvorstellbar. Der Sender verrät nun, wie es mit der erfolgreichen Serie weitergeht.

Das "Großstadtrevier" ohne Jan Fedder, †64 - unvorstellbar! Seit 1992 war der Volksschauspieler Teil der Polizeistation auf dem Hamburger Kiez. Im Laufe der erfolgreichen Fernsehserie im "Ersten" wurde der Norddeutsche als Polizist Dirk Matthies so wichtig und unentbehrlich für die Zuschauer, dass er schnell das Aushängeschild der Serie wurde.

Nach Jan Fedders Tod vor einigen Wochen, der für viele Fans immer schwer zu verkraften ist, entstand daher schnell die Frage, wie es mit der TV-Serie "Großstadtrevier" in Zukunft weitergeht.

Jan Fedder noch einmal für sieben Folgen im TV

Fest steht, dass noch sieben neue Folgen ausgestrahlt werden, in denen Jan Fedder zu sehen ist. Die erste Folge läuft am 27. Januar, die letzte dann voraussichtlich am 23. März 2020. Und dann?

Auf Nachfrage von GALA bestätigt eine Sender-Sprecherin, dass es erstmal mit dem "Großstadtrevier" weitergeht. "Für die 34. Staffel 'Großstadtrevier' beginnen die Dreharbeiten im Frühjahr 2020. Wie auf den Tod von Jan Fedder eingegangen wird, entscheidet die Redaktion in Zusammenarbeit mit der Produktion in den nächsten Wochen. Sicher wird es eine Würdigung von Dirk Matthies alias Jan Fedder innerhalb der Serie geben. Die Rolle wird aber nicht fortgeführt oder neu besetzt."

Till Demtrøder hofft auf viele, schöne Jahre

Als wir Till Demtrøder, 52, bei Jan Fedders Trauerfeier am vergangenen Dienstag (14. Januar) im Hamburger Michel treffen, glaubt auch er an die Zukunft der Serie. Fast 20 Jahre spielte Demtrøder an der Seite von Fedder im "Großstadtrevier".

Till Demtrøder
Till Demtrøder
© Getty Images

"Das 'Großstadtrevier' war schon Jan Fedder. Ich hoffe, das wird es noch weiterhin geben. Es gibt ja nicht mehr so viele, schöne Formate. Vor allem Hamburger Formate oder Familienserien. Der Trend geht ja immer mehr zum Netz und unabhängigen Gucken. Von daher ist das 'Großstadtrevier' eine der letzten Bastionen, die jetzt auch wackelt. Aber ich hoffe natürlich, dass dem 'Großstadtrevier' noch viele, schöne Jahre bleiben", sagt er im  Gespräch mit GALA.

"Man wird ihn nie vergessen"

Über seinen ehemaligen Kollegen und Freund schwärmt Demtrøder: "Er war ein toller Schauspieler, ein grandioser Kollege. Für unser Team war er einfach immer der Kopf. Ein Mann mit Ecken und Kanten, den es so nicht mehr geben wird. Volksschauspieler zu sein, muss man sich erst mal verdienen. Dafür muss man wie er aus dem Volk kommen und auch im Volk bleiben. Er ist immer auf dem Teppich geblieben. Mit all seinen Marotten hat er uns immer Freude gemacht. Man wird ihn nie vergessen."

Verwendete Quellen: das Erste, eigenes Interview

jno Gala

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