James Franco: Ein Hollywood-Star auf der Überholspur

"Every Thing Will Be Fine" ist einer von acht Filmen, mit denen James Franco allein in diesem Jahr ins Kino kommt. Anlässlich des Filmstarts erzählte das Multitalent Gala.de, welche Erfolgs-Geschichte dahintersteckt

James Franco, "Every Thing Will Be Fine"

In "Every Thing Will Be Fine" spielen Sie an der Seite von drei absoluten Power-Frauen. Was war es für ein Gefühl, mit Rachel McAdams, Charlotte Gainsbourg und Marie-Josée Croze zusammen vor der Kamera zu stehen?

Der ganze Filmprozess fühlte sich nahezu wie ein Traum an. Wir waren in Montreal, ich bereitete mich gerade auf meine mündlichen Prüfungen vor, war deshalb die ganze Zeit am Lesen, wenn wir nicht gerade drehten. Und so wie auch mein Film-Charakter fragte ich mich: 'Passiert das gerade wirklich?'. Es fühlte sich alles nicht so an, als würde es tatsächlich passieren. Und so war es auch mit Charlotte. Ich konnte die ganze Zeit nicht begreifen, dass ich wirklich mit ihr zusammenarbeite. Und auch Rachel und Marie-Josée waren am Set großartig - sie sind zuverlässige Schauspielerinnen und dabei sehr großherzig. Sie machten es mir alle einfach, mit ihnen zusammen zu drehen.

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Der Film "Every Thing Will Be Fine" von Regisseur Wim Wenders, in dem James Franco die Hauptrolle übernahm, kommt am 2. April in die deutschen Kinos.

Bevor Sie diesen traumhaften Dreh mit den drei tollen Frauen beginnen konnten, mussten Sie sich in der Realität jedoch erst einmal einem Mann, nämlich Regisseur Wim Wenders stellen. Wie haben Sie sich kennengelernt?

Als ich erfuhr, dass Wim Wenders eine Rolle für mich hat, zeigte ich natürlich großes Interesse. Daraufhin sagte er, dass er mich sofort treffen wolle und flog mitten in der Woche nach New York, hatte aber nur fünf Stunden Zeit. An dem Tag unterrichtete ich jedoch eine Klasse. Also kam er mit in meinen Unterricht an der New York University. Meine Studenten lasen ihm ihre Skripte vor und er kommentierte sie anschließend. Das war für sie natürlich das absolute Highlight in ihren drei Jahren an der NYU. Anschließend gingen wir gemeinsam in mein Hotel, wo ich ihn einige Stunden lang für den 'Playboy' interviewte. Danach wusste ich, dass ich die Rolle übernehmen möchte.

Wow, Schauspieler, Student, Dozent und Autor - Sie scheinen so Vieles gleichzeitig zu machen. Brauchen Sie das so? Müssen Sie immer beschäftigt sein?

Wissen Sie, Leute die einmal bei einem Dreh dabei waren, die sonst nichts damit zu tun haben, sagen im Nachhinein meist: 'Gott, war das langweilig.' Denn so kann es am Film-Set tatsächlich sein, wenn man nicht gerade vor der Kamera steht. Würde ich also nur rumsitzen und darauf warten, bis das nächste Set komplett aufgebaut ist, würde ich eine Menge Zeit verschwenden. Warten und Nichtstun wäre dann die Hauptbeschäftigung meines Lebens. Also nutze ich diese Zeit. Ich benutze meinen Schauspiel-Job als Material für meine anderen Arbeiten.

Und das macht sich ganz offensichtlich bezahlt. Allein bei der diesjährigen Berlinale stellten Sie drei neue Kinofilme - darunter "Every Thing Will Be Fine" - vor. Wie fühlt sich dieser Erfolg an?

Ich fühle mich in erster Linie geehrt. Vor allem deshalb, weil mich gleich zwei Regisseure der "German New Wave" unabhängig voneinander gefragt haben, ob ich Part ihrer Filme werde. Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Es ist für mich gerade einfach ein besonderer Zeitpunkt und wie gesagt: eine riesen Ehre.

Von James Francos unermüdlichem Schauspiel-Talent kann man sich erneut ab dem 02. April selber überzeugen. Dann läuft "Every Thing Will Be Fine" in den deutschen Kinos an.

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