J. K. Rowling: Kein Erfolg beim Versteckspiel

Ihren neuen Roman hat "Harry Potter"-Autorin J.K. Rowling unter einem Pseudonym veröffentlicht. Doch erst jetzt, nachdem alle wissen, dass sie ihn geschrieben hat, wird er zum Erfolg

Für ein Erstlingswerk ganz gut urteilten die Kritiker, doch die Leser wollten noch nicht so recht: Robert Galbraiths Krimi "The Cuckoo's Calling" ("Der Ruf des Kuckucks"), der im April veröffentlicht wurde, verkaufte sich schleppend - bis herauskam, dass hinter dem Pseudonym Galbraith eigentlich J. K. Rowling steckt.

Am Sonntag (14. Juli) deckte die britische Zeitung "Sunday Times" Rowlings kleines Versteckspiel auf. "Ich habe gehofft, das Geheimnis etwas länger behalten zu können", sagte die 47-Jährige dem Blatt und schildert ihre Beweggründe: "Es war wunderbar, das Buch ohne Hype und Erwartungen veröffentlichen zu können, und das reinste Vergnügen, das Feedback unter falschem Namen zu bekommen."

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Huch, ein Buch!

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Der vermeintliche Debütroman rund um den Kriegsveteranen "Cormoran Strike", der als Privatdetektiv arbeitet, wurde von Kritikern in den höchsten Tönen gelobt, erntete zahlreiche positive Bewertungen und Rezensionen, weshalb die englische Zeitung Verdacht schöpfte und die Hintergründe recherchierte. "Für ein Erstlingswerk war er einfach zu gut", heißt es.

Laut "New York Times" stiegen die Online-Verkaufszahlen seit der Enttarnung rasant in die Höhe. Sowohl in den USA als auch in Großbritannien steht er bereits auf Platz eins der Verkaufsportale. Bis dahin hatte der Verlag erst 1500 Exemplare des vermeintlichen Debütromans verkauft. Hierzulande rangiert das Buch aktuell auf Platz sechs der englischsprachigen Titel bei "amazon.de".

"The Cuckoo's Calling" ist nach "Ein plötzlicher Todesfall", der im Herbst vergangenen Jahres erschien, Rowlings zweiter Roman für Erwachsene.

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