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Iris Mareike Steen Der GZSZ-Star über Zukunftspläne fernab von Berlin

GZSZ-Star Iris Mareike Steen
GZSZ-Star Iris Mareike Steen
© MG RTL D / Bernd Jaworek
Iris Mareike Steen gehört seit über einem Jahrzehnt zum GZSZ-Cast. Eine Zeit, in der sich nicht nur ihre Rolle stark verändert hat, sondern auch die Schauspielerin selbst. Welche Pläne sie für die Zukunft hat und ob Berlin für immer ihre Wahlheimat bleibt, hat sie im GALA-Interview verraten.

Iris Mareike Steen blickt mit ihren 29 Jahren schon auf eine beeindruckende Karriere zurück. Im Dezember 2010 war die sympathische Schauspielerin erstmals bei "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" in ihrer Rolle der "Lilly Seefeld" zu sehen. Seither ist viel passiert – nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera.

Iris Mareike Steen: "Ich hätte niemals gedacht, dass ich so lange bei GZSZ bleibe"

Mittlerweile ist Iris Mareike Steen glücklich verheiratet. Nach einigen Jahren der Fernbeziehung ist ihr Partner ebenfalls in die Hauptstadt zu ihr gezogen. Dort für immer zu bleiben, plant das Ehepaar allerdings nicht. Wie sich die 29-Jährige ihre Zukunft vorstellt und wie sie auf die vergangenen elf Jahre bei GZSZ zurückblickt, hat sie gegenüber GALA erklärt.

Gala: Im Dezember ist es ganze elf Jahre her, dass die erste Folge mit Ihnen bei GZSZ zu sehen war. Können Sie sich noch an die Szene erinnern? Wie haben sie sich damals gefühlt?

Iris Mareike Steen: Ja, ich erinnere mich noch gut an meine erste Szene. Ich hatte gar nicht so wahnsinnig viel Text, insofern war es ein recht entspannter Einstieg. Zudem wurde ich unfassbar warmherzig aufgenommen und habe mich auf Anhieb mit allen verstanden – ein schönes Gefühl. 

Inwiefern hat sich in diesen Jahren nicht nur Ihre Rolle verändert, sondern vor allem Sie selbst?

Ich bin ja auf eine gewisse Art und Weise mit meiner Rolle zusammen erwachsen geworden – uns trennen nur zwei Jahre. Die große Konstante, die ich von Anfang an hatte, war mein Ehemann, der damals noch mein Freund war und in unserer Heimat Hamburg lebte. Inzwischen sind wir verheiratet und unfassbar glücklich darüber, dass die Jahre der Fernbeziehung seit Langem vorbei sind. Sowohl meine Rolle als auch ich waren als sehr junge Menschen eher unsicher und schüchtern. Sowohl Lilly als auch ich haben es auf jeden Fall geschafft, inzwischen selbstbewusster und offener durchs Leben zu gehen.

Wenn Sie der Iris Mareike Steen von vor elf Jahren einen Tipp geben könnten, welcher wäre das?

"Es ist wunderbar, viel Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen, aber achte auch darauf, Dates mit dir selbst zu machen, damit du dir deine Reserven erhältst" – etwas, was ich seit kurzer Zeit mache; es hätte aber sicher nicht geschadet, schon früher damit anzufangen.

Welchen Aspekt Ihres Lebens hätten Sie vor einem Jahrzehnt noch für unmöglich gehalten und warum?

Ich hätte niemals gedacht, dass ich so lange bei GZSZ bleibe. Elf Jahre waren gerade damals für mich eine unvorstellbar lange Zeit. Ich hatte ganz andere Pläne, bin aber extrem dankbar dafür, dass alles so gekommen ist. 

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Sie lernen sicher nicht nur durch Ihren Beruf, sondern auch durch Ihre Kolleg:innen viel dazu. Inwiefern prägt der GZSZ-Cast sie auch abseits des Sets? 

Ganz viel von dem Selbstbewusstsein, was ich mir über die Jahre "erarbeitet" habe, habe ich mir bei Kollegen "abgeguckt". Ich war anfangs voller Bewunderung, wie souverän viele von uns sich in bestimmten Situationen geben, in denen ich ein wenig zur kleinen, scheuen Maus mutiert bin. Ich wurde da wirklich doll von vielen an die Hand genommen und bin sehr dankbar, dass es auch Wirkung gezeigt hat. Inzwischen bin ich, was unseren Cast angeht, einfach nur unendlich dankbar dafür, dass sich so viele so innige Freundschaften entwickelt haben, die ich nie mehr missen möchte.

Sie sind in Hamburg groß geworden. Was vermissen Sie an ihrer Heimat?

Am allermeisten meine Familie. Aber auch die Mentalität, den Dialekt – den ich leider überhaupt nicht beherrsche – und extrem doll die Nähe zum Wasser. Natürlich gibt es das in Berlin auch, aber irgendwie ist es in Hamburg noch mal anders und durch den Hafen ergibt sich dort für mich immer ein Gefühl der Freiheit, was ich in der Form nirgendwo sonst verspüre. Das Wetter vermisse ich allerdings gar nicht.

Kommt ein Umzug zurück für Sie infrage? Wenn ja, unter welchen Umständen?

Sollte ich innerhalb Deutschlands noch mal umziehen, wäre Hamburg definitiv erste Wahl. Natürlich wäre es auch von Vorteil, wenn irgendwann Kinder ins Spiel kommen, die Familie um sich zu haben. Aber es ist wahrscheinlicher, dass es uns bei einem erneuten Umzug weiter weg verschlägt.

Sie haben bereits verraten, dass Sie und Ihr Mann sich Kinder wünschen. Würden Sie dann dichter an Ihrer Heimatstadt leben? Oder sind sie mittlerweile in Berlin verwurzelt?

Tatsächlich wäre es für uns der einzige Grund, einen Umzug in unsere Heimat in Erwägung zu ziehen. Dauerhaft an Berlin binden wollen wir uns auf keinen Fall. Aber im Moment ist es nicht geplant, überhaupt für immer in Deutschland zu bleiben, also wird es wahrscheinlich nicht zu weiteren Umzügen innerhalb des Landes kommen. Aber: Sag niemals nie.

Verwendete Quellen: eigenes Interview

Gala

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