Iris Berben und Co.: No-Gos beim Kinobesuch

Iris Berben und Co. mal im Saal statt auf der Leinwand: Vor dem Deutschen Filmpreis am 28. April sprach GALA mit den Stars über Essen im Kino und Frauen im Film

Fritzi Haberlandt, Iris Berben, Lilith Stangenberg, Georg Friedrich, Simon Verhoeven, Julia Jentsch und Jasmin Tabatabai

Iris Berben

Was stört Sie bei einem Kinobesuch, was ist tabu?

Laute Kaugeräusche und unterschiedliche Gerüche von rechts und links. Nachos, Käsesoße, Popcorn – das ist das Schlimmste! No-Gos sind für mich auch: sich während des Films zu unterhalten, zu telefonieren oder mit dem Smartphone zu filmen.

Renée Zellweger

In "JUDY" würdigt sie Judy Garlands Leben

Renée Zellweger
Renée Zellweger begeistert ihre Fans in der Rolle von Judy Garland.
©Gala

Sollte man Essen im Kino verbieten?

Schöner wäre es ohne. Deshalb werfe ich auf unserem Foto das Popcorn ja auch weg …

Ihr allererster Kinobesuch?

An meinen ersten Besuch erinnere ich mich nicht. Aber ich habe in jungen Jahren Eddie Constantine als Spezialagent Lemmy Caution gesehen.

In diesem Jahr sind sehr viele tolle Frauen für eine Lola nominiert. Wie finden Sie das als Präsidentin der Akademie?

Das finde ich nicht nur als Präsidentin toll. Aber bei all der Freude: Solange wir das noch als etwas Besonderes wahrnehmen, sind wir nicht am Ziel! Die Frauenpower geht übrigens noch weiter: Mit Jasmin Tabatabai haben wir dieses Jahr eine tolle Moderatorin. Und mit Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters sowieso eine engagierte Kämpferin für das Kino. Sie stellt nicht nur die knapp drei Millionen Euro Preisgelder für den Deutschen Filmpreis zur Verfügung, sie hat auch den Etat für kulturelle Filmförderung kontinuierlich erhöht.

Warum ist Schauspielerin Ihr Traumberuf?

Weil man sich für so viele Gefühle, Lebensformen, Verwegenheiten und Absonderlichkeiten öffnen kann. Man kann ein Leben lang Leben spielen!

Wenn Sie nicht Schauspielerin geworden wären, wären Sie jetzt …?

Eine glückliche Köchin!

Julia Jentsch

Julia Jentsch

Was stört Sie bei einem Kinobesuch?

Kommt auf den Film an. Aber so eine Popcorn-Party wie bei unserem Shooting würde mich schon sehr ablenken, wenn ich mich auf einen Film konzentrieren wollen würde.

Sollte es fürs Kino einen Dresscode geben?

Nein. Hauptsache, die Leute gehen überhaupt ins Kino.

Ihr erster Kinobesuch?

Da war ich sechs oder sieben, und es war ein Disney-Film. "Cap und Capper" oder "Aristocats" oder "Bambi".

Wie oft gehen Sie privat ins Kino?

Viel zu wenig. Einmal alle zwei Monate vielleicht. 

In diesem Jahr sind sehr viele Frauen für die Lola nominiert.

Und es sind starke, mutige Filme, die ins Rennen gehen. Das ist ein guter Schritt dahin, dass es vielleicht bald gar kein Thema mehr ist, sondern selbstverständlich, dass es viele tolle, herausragende Frauen im Film gibt.

Ihr Geheimrezept gegen Nervosität vor der Verleihung?

Lampenfieber gehört dazu. Ich konzentriere mich auf die Situation, das hilft.

Warum ist Schauspielerin Ihr Traumberuf?

Die Schauspielerei hat mich einfach immer schon begeistert und fasziniert. Ich lasse gern Geschichten entstehen und kreiere Welten.

Wenn Sie nicht Schauspielerin geworden wären, wären Sie jetzt …?

Wahrscheinlich hätte ich Jura studiert.

Deutscher Filmpreis 2016

Die Tops und Flops der Lola

Heike Makatsch zeigt sich im hellblauen Jumpsuit sportlich und gut gelaunt.
Maria Furtwängler bezaubert mit eleganter Netzoptik in Schwarz.
Zu einer champagner-silberfarbenen Robe aus Seide kombiniert Schauspielerin Susanne Wuest eine eigens für diesen Anlass designte Clutch in knalligem Pink von Lila Radu.
Jessica Schwarz bringt mit ihrem floralen Look den Sommer auf den roten Teppich des Deutschen Filmpreises.

32


Themen

Erfahren Sie mehr:

Star-News der Woche