Hubert Kah: Hoffentlich wird er kein neuer Zlatko!

Hubert Kah hat sich bei "Promi Big Brother" zum Publikumsliebling gemausert. Hoffentlich steigt ihm der Erfolg nicht zu Kopf, wie einst Zlatko Trpkovski, einem der "Big Brother"-Kandidaten der ersten Stunde, der heute von der Bildfläche verschwunden ist

Hubert Kah zog als Außenseiter in das "Promi Big Brother"-Haus ein - kurz vor dem Finale am Freitag (29. August) gilt er als Favorit. Der etwas verpeilt wirkende einstige Star der Neuen Deutschen Welle hat mit seinen kuriosen Sprüchen, den quietschbunten Pullundern und seinen Tanzeinlagen das Herz der Zuschauer erobert. Viele bewundern ihn auch dafür, dass er sich dem Promi-Knast, trotz seiner psychischen Erkrankungen aussetzt - und sogar sehr unterhaltsam meistert. Mehrmals wurde er bereits von den Bewohnern als Kandidat für den Auszug nominiert, doch die Zuschauer wollen ihren "Hubsi" nicht aus dem "Promi Big Brother"-Haus ausziehen lassen.

In der Show vom Mittwoch (27. August) schlug der sonst so nette Hubert Kah plötzlich einen ganz anderen Ton an. "Ich mache übrigens eine kleine Kampfansage. Ich bin wieder im Saft und kraftvoll", leitete der mittlerweile im Luxusbereich hausende 53-Jährige sein Telefonat mit Kellerbewohner Aaron ein. Und weiter: "Für den Fall, dass ihr mich alle nominiert habt - es macht nicht so viel Sinn, das alles zu wiederholen. Vielleicht orientiert ihr euch das nächste Mal ein bisschen anders."

Zlatko Trpkovski im Jahr 2000.

"Promi Big Brother"

Der Vorher-Nachher-Check

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Im Sprechzimmer von "Promi Big Brother" legte Hubert Kah, der mit bürgerlichem Namen Hubert Kemmler heißt, nach: "Ich bin nicht mehr der Schwache, sondern der Zähe. Am besten, ihr beißt euch nicht die Zähne an mir aus." Dabei mochten die Zuschauer den schwachen Hubert Kah eigentlich ganz gern. Vergrault er mit seiner Kraftmeierei möglicherweise sogar seine Fans?

Ein Beispiel sollte "Hubsi" sich an Zlatko Trpkovski nehmen. Der schwäbische Mazedonier nahm an der allerersten "Big Brother"-Staffel im Jahr 2000 teil und avanciert mit seinem lückenhaften Allgemeinwissen zum Publikumsliebling. So hielt er unter anderem den Nachnamen des Dichters William Shakespeare für eine Biersorte. Zusammen mit seinem "Big Brother"-Mitbewohner Jürgen Milski, der heute als Schlagersänger unterwegs ist, nahm Zlatko den Hit "Großer Bruder" auf, mit dem er auf Platz eins der Charts landete. Auch sein Album "Ich bleibe wer ich bin" schaffte es in die Top-Ten. Doch nach dem Hype folgte ein beispielloser Absturz, der seinen Tiefpunkt erreichte, als Zlatko beim deutschen Vorentscheid für den "Eurovision Song Contest" ausgebuht wurde und daraufhin das Publikum beschimpfte: "Vielen herzlichen Dank, ihr Fotzköpfe!" Nach dieser verbalen Entgleisung war Zlatko von der Bildfläche verschwunden. Laut Jürgen Milski arbeitet Zlatko heute wieder als Gerüstbauer.

"Promi Big Brother" in Bildern

Hier jetzt Kandidaten-Selfies aus dem #Twittermirror

Schau mir in die Augen! #hubsi @michael_wendler
Gib's zu #schill, langsam gefällt dir das mit den #selfies!
Ist dir schon langweilig, Claudi - oder warum muss #hubsi jetzt herhalten?
...WARUUUUM?! @michael_wendler

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Hoffentlich behält Hubert Kah seine sympathische Art bei und nimmt sich an der Überheblichkeit von Zlatko Trpkovski ein abschreckendes Beispiel. Ein neues Album des NDW-Sängers ist übrigens bereits fertig gestellt. Laut Kahs Facebook-Seite soll es den Titel "Schlosshund" tragen. Ein Veröffentlichkeitsdatum stehe noch nicht fest, sagte das Management von Hubert Kah auf Nachfrage von Gala.de, es werde aber voraussichtlich noch 2014 erscheinen.

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