Henning Baum im Interview mit Gala.de: Jetzt spricht er Klartext!

Henning Baum sprach mit Gala.de über seine erste Synchronisationsarbeit in dem Disney-Animationsspektakel "Planes 2", wie er seine Höhenangst besiegte und wie es mit "Der letzte Bulle" weitergeht

Henning Baum

Am Donnerstag (14. August) startet mit "Planes 2 - Immer im Einsatz" die Fortsetzung des erfolgreichen Animationsfilms um den mittlerweile weltberühmten Rennflieger "Dusty", der einst als ganz normales Sprühflugzeug angefangen hat. In dem neuen Abenteuer muss sich "Dusty" in seinem neuen Job als Feuerwehrflugzeug beweisen und durch eine harte Schule bei Rettungshubschrauber "Blade Ranger" und seinem Team gehen. Schauspieler Henning Baum verlieh dem brummigen "Blade Ranger" in der deutschen Synchronisation von "Planes 2" seine unverwechselbare Stimme. Mit Gala.de sprach Henning Baum über seine Rolle in dem Disney-Spektakel, seine Arbeit als Sprecher und die Zukunft von "Der letzte Bulle".

"Dusty" (Mitte) und das Team von "Blade Ranger" (oben links) sind die Hauptfiguren in "Planes 2 - Immer im Einsatz".

War "Planes 2 - Immer im Einsatz" ihre erste Synchronisationsarbeit?

Ja, war es.

Hat es Ihnen Spaß gemacht?

Das ist eine Arbeit, die höchste Konzentration erfordert. Aber natürlich macht es auch Spaß der Figur einen Charakter zu verleihen und sie durch die Stimme lebendig zu machen.

Wie war das sich auf der Leinwand zu hören aber nicht zu sehen?

Das war ein neuer Effekt, das kannte ich noch nicht. Ich bin es gewohnt, mich auf der Leinwand zu sehen UND zu hören. Wenn ich aber eine Figur habe, die nichts mit mir zu tun hat, aber meine Stimme hat, das ist etwas, an das ich mich noch nicht gewöhnt habe.

Sie haben einmal in einem Interview gesagt, dass Sie Höhenangst haben. Wie haben Sie die schwindelerregenden Flugszenen in "Planes 2" verkraftet?

Ich habe doch gar keine Höhenangst, das ist Unsinn. Ich habe das mal gesagt, weil, ich hab' wie jeder Mensch eine normale Höhenangst. Das hab ich aber überwunden. Als junger Mann hab ich jede Menge Jobs gemacht, wo man an der Wand hängt und in 100 Metern Höhe Plakate aufhängt.

Sie haben Ihre Höhenangst mit Konfrontationstherapie besiegt?

Henning Baum

Der letzte Bulle

Henning Baum trainiert hart für seine Rollen. Seit 2010 erzielt er als "Der letzte Bulle" (Sat.1) Traumquoten mit mehr als vier
"Wenn ich meinen Körper stärke, fließt mir die Stärke auch wieder zu."
"Zwei Quadratmeter Platz und das eigene Gewicht genügen."
"Für Mode interessiere ich mich nicht, eher für Stil und Qualität."

5

Ich wusste nicht, dass es dafür einen Namen gibt. Aber kann man so sagen, ja. Das ist eher so meine Methode.

In dem Disney-Film "Planes 2" spielen Sie den Rettungshubschrauber "Blade Ranger". Sie scheinen auf Heldenrollen abonniert zu sein. Nervt Sie das manchmal?

Nein, das nervt mich nicht. Das sind ja keine Helden. Das sind gebrochene Charaktere, die einen Knick in ihrer Biografie haben. Wenn sie "Götz von Berlichingen" nehmen [In der Rolle wird Henning Baum im Herbst auf RTL zu sehen sein. Anmerkung der Redaktion] oder den "letzten Bullen" oder "Blade Ranger", dann sind das alles Figuren, die innerhalb ihrer Biografie einen Einschnitt erlebt haben. Eine Markierung, die ihre Weiterentwicklung in eine andere Richtung gelenkt hat. Disney hat mich da, glaub ich, ganz gut besetzt.

Apropos "Der letzte Bulle": Die "Bild am Sonntag" schrieb, dass Sie das Serien-Aus verkündet hätten. Auf Facebook dementierten Sie den Bericht. Wie sieht es denn jetzt wirklich aus?

Dieses Interview in der "BamS" ist nicht nur Missverständlich und aus dem Kontext wider gegeben worden sondern es hat ein richtiges Zerrbild ergeben. Das ist so auch nicht von mir autorisiert gewesen. Was mit dem "letzten Bullen" passiert, weiß zum jetzigen Zeitpunkt niemand. 'Der letzte Bulle' ist irgendwo auf Reisen, soweit ich weiß, hab ich ihn das letzte Mal auf einen Felsen sitzend am Meer gesehen und ich kann mir vorstellen, dass der sich die Welt erst mal ansieht.

Können Sie den Fans Hoffnung machen, dass er wieder zurück kommt?

Ich mache niemandem irgendwelche Hoffnungen. Der Kerl ist ja unberechenbar. Das weiß man nie so genau. Dieser Odysseus wird die Welt jetzt erst einmal erkunden. Und ob und wann und ob man ihn überhaupt mal wieder sieht – keine Ahnung.

In dem Bericht hieß es, dass ein Kinofilm über den "letzten Bullen" geplant sei. Können Sie uns dazu etwas sagen?

Es gibt gar keine Pläne für einen Kinofilm zum jetzigen Zeitpunkt.

Gibt es neue Projekte in der Zukunft?

Es gibt ungelegte Eier, über die ich jetzt noch nichts erzählen kann. Im Herbst kommt glaub ich der Götz von Berlichingen raus, aber mehr kann ich da auch noch nicht sagen. Das wird sicher ein großes Ereignis werden.

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