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Helen Mirren Corgi gefeuert


Ein kleines Corgi-Hündchen darf nicht mehr mit Helen Mirren in London auf der Theaterbühne stehen: Das Tier wollte einfach nicht auf die Befehle der Schauspielerin hören

Aus einer Hunde-Karriere: Am Londoner West End wurde ein Corgi gefeuert - und das nur wenige Tage vor der Premiere des Theaterstücks "The Audience" Anfang März. Für das Schauspiel schlüpft die Oscarpreisträgerin Helen Mirren erneut in die Rolle von Queen Elizabeth II. und natürlich dürfen auf der Bühne auch die geliebten Corgis der britischen Königin nicht fehlen.

Doch ausgerechnet einer der Vierbeiner machte den Theaterproduzenten einen Strich durch die Rechnung: Ganze 16 Mal wollte das Hündchen namens "Lizzy" bei den Proben einfach nicht auf Helen Mirren hören, berichtet "telegraph.co.uk". Das Tier sollte in einer Szene, die auf Schloss Balmoral spielt, seinen großen Auftritt haben und auf Mirrens Zuruf zu ihr über die Bühne rennen. "Die ersten drei Male hat sie sich gefreut, doch dann hat sie wohl entschieden, dass sie keine Schauspielerin mehr sein möchte. Sie hat sich von der britischen Theaterszene verabschiedet", scherzte der Regisseur Stephen Daldry.

Die siebenjährige "Lizzy" wurde sofort durch eine jüngere Nachfolgerin ersetzt: Die fünfjährige "Coco" darf nun neben Helen Mirren das Publikum begeistern. "The Audience" ist noch bis Juni am Londoner Gielgud Theater zu sehen. Das Stück handelt von der Beziehung der Queen zu den unterschiedlichen Premierministern in den 60 Jahren ihrer Amtszeit und kommt bei Kritikern und beim Publikum gleichermaßen gut an.

Auch für das Corgi-Hündchen "Lizzy" gibt es ein Happy-End: "Die Schauspielerin ist jetzt zu Hause, wo sie sich vor dem Kamin ausruht", erzählte Daldry. Und Helen Mirren hat jetzt endlich eine Kollegin auf der Bühne, die ihr auf Zuruf folgt.

sst


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