Harald Schmidt: Er macht "nur noch Herzkino und Krone"

Entertainer Harald Schmidt sagt nur noch bei "angenehmen Job-Angeboten" zu. Ein Comeback als Talkmaster schließt er aus.

Harald Schmidt möchte keine Talkshow mehr machen

"Schmidteinander" (1990-1994), "Die Harald Schmidt Show" (1995-2003, 2011-2014), "Harald Schmidt" (2004-2007, 2009-2011), "Schmidt & Pocher" (2007-2009)... Entertainer Harald Schmidt (62) war einer der gefragtesten, weil wortgewandtesten Talkmaster der vergangenen Jahrzehnte. Seit einigen Jahren steht er vor allem für TV-Filme vor der Kamera. So spielt er regelmäßig den Kreuzfahrtdirektor Oskar Schifferle in der ZDF-Reihe "Traumschiff". Einem Comeback als Talkmaster hat er nun eine deutliche Absage erteilt: "Da habe ich überhaupt keine Lust mehr drauf. Ich war lang genug in schattigen Studios", sagt er im Gespräch mit der "Bild"-Zeitung.

Stattdessen mache er nur noch "Herzkino und Krone", wie Schmidt weiter erklärt. Und es kommt sogar noch besser: "Mein Berufsleben ist jetzt generell bezahlter Urlaub, ich sage nur noch angenehmen Job-Angeboten zu." Diesen Luxus kann er sich offenbar leisten, denn: "Ich müsste ja nicht mehr arbeiten. Aber ich tue es als moralische Verpflichtung - und zu meinem Vorteil. Ich spiele mich ja meistens selbst: den Besserwisser vom Dienst."

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Auf seine Wunschrolle angesprochen, sagt Harald Schmidt: "Auf dem 'Traumschiff' gibt's jetzt auch die Homo-Ehe. Ich bin da schwer dafür. Ich würde auch gern mal einen Homosexuellen spielen. Wenn die Zuschauer mir das abkaufen - sofort!" Bevor es soweit ist, sticht er nochmal als Oskar Schifferle mit der Amadea am 26. Dezember (Antigua) und 1. Januar (Kolumbien) in See.

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