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Harald Glööckler Schockierende Details über seine schlimme Kindheit

Harald Glööckler in "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" (auf RTL und RTL+)
Harald Glööckler in "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" (auf RTL und RTL+)
© RTL / Stefan Menne
Für Harald Glööckler ist das Dschungelcamp eine Auszeit von seinem Leben und seinen Dämonen. Der Designer packt schon in der ersten Folge allerhand Geheimnisse auf den Tisch und die haben es in sich.

Zuerst spricht Harald Glööckler, 56, mit Schauspielerin Tina Ruland, 55, über seinen Mann Dieter Schroth, 73, der bereits seit 35 Jahren an seiner Seite ist und aus gesundheitlichen Gründen nicht mit nach Südafrika kommen konnte. Dass sich der Zustand seines Mannes in letzter Zeit verschlechterte, verriet Harald Glööckler bereits. Doch am Lagerfeuer wird er konkreter.

Harald Glööckler: "Es zieht einen selbst auch runter"

"Mein Mann gehört zu den Männer, die über 70 geworden sind und die gegoogelt haben, dass Männer mit 76 sterben. Und seitdem ist er krank, immer krank und wenn du immer so denkst, wirst du auch immer kränker. Er spritzt Insulin, isst Eis, isst süß, bewegt sich nicht, wird natürlich immer dicker, hat Depressionen."

Eine Entwicklung, die auch Harald Glööckler stark beeinflusst: "Wenn man weiß, dass jemand in so einem labilen Zustand ist und du erlebst,  dass ein Mann, mit dem du so lange zusammenlebt, sich auch so gar nicht motivieren lässt ... Das Schlimme ist, es zieht einen selbst auch runter, wenn jemand nur noch negativ ist ... Alle Leute sind Betrüger. Und ich soll mich auch mit niemand treffen, auch nicht aus dem Haus gehen. Das ist richtig toxisch", verrät Glööckler.

Er fülle sich wie ein Schmetterling, der eingesperrt ist und der dadurch irgendwann eingehen wird. Er sei auch ins Dschungelcamp gegangen,  um dem Ganzen mal eine Weile zu entfliehen und sich über einige Dinge klar zu werden – auch, ob es so weitergehen kann wie bisher.

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"Als ich 13 war, kam meine Mutter bei einer Attacke um"

Doch noch ein anderes Thema liegt Harald Glööckler auf der Seele: seine schlimme Kindheit, die er als "ein einziges Trauma" und einen "Scherbenhaufen" bezeichnet. Sein Vater war gewalttätig und ließ diese Gewalt vor allem an seiner Frau, Haralds Mutter, aus. "Ich versuche immer wieder, eine Sekunde zu finden, wo ich als Kind nicht Angst hatte, wenn ich in einen Raum oder nach Hause komme, dass die Mutter entweder blutend am Boden liegt oder sogar tot ist ... Bilder, dass der Vater mit 'nem Messer und 'nem Spalter der Mutter hinterherrennt. Als ich 13 war, kam meine Mutter bei einer Attacke um, an ihren inneren Blutungen erlegen."

Eine Zeit, die Harald anschließend nur noch von sich wegschieben wollte. Doch irgendwann musste er verstehen, dass ihm diese Methode nicht hilft. Heute geht er offen mit diesen Erfahrungen um, um sie zu verarbeiten und irgendwann hoffentlich heilen zu können.

Verwendete Quellen: RTL, bild.de, spot on news

jno Gala


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