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GZSZ Vor Olivia Marei liegen aufregende und "spannende" Monate

GZSZ-Star Olivia Marei
GZSZ-Star Olivia Marei
© MG RTL D / Rolf Baumgartner
Olivia Marei verkörpert bei GZSZ seit 2018 die zielstrebige Polizeikommissarin Toni Ahrens. Vor allem die Liebesgeschichte um sie und den Straftäter Eric hat es den Fans angetan. Wie gut sich die Schauspielerin auch abseits des Sets mit Darsteller Patrick Heinrich versteht, hat sie im Interview mit GALA erklärt.

Olivia Marei, 31, gehört seit mittlerweile drei Jahren zum GZSZ-Cast. Eine Zeit, in der ihre Rolle "Toni Ahrens" viele Höhen und Tiefen durchleben musste: Von einer verdeckten Ermittlung über eine neugefundenen Liebe bis hin zu der Zusammenarbeit mit einem Massenmörder. 

Im Interview mit GALA blickt die sympathische Schauspielerin auf ihre aufregendsten Szenen zurück und erklärt, weshalb die Zusammenarbeit mit Kollege Patrick Heinrich, 36, auch einige Hindernisse mit sich bringt. 

GZSZ-Star Olivia Marei über ihre schwierigsten Szenen, die Zusammenarbeit mit Patrick Heinrich und private Wünsche für 2022

Gala: Sie und Ihr Kollege Patrick Heinrich sind ein echtes Dream-Team – das zeigen zumindest die Szenen und kurze Ausschnitte auf Ihrem Instagram-Account. Fallen Ihnen die Szenen mit Patrick besonders leicht – oder ist es dadurch tatsächlich schwieriger?
Olivia Marei: Patrick und ich sind privat wirklich sehr gut befreundet und deswegen freuen wir uns natürlich immer, wenn wir gemeinsam drehen. Auch abgesehen von unserer Freundschaft haben wir aber eine ähnliche Arbeitsmoral, lieben es am Set zu sein, unserem Traumberuf nachgehen zu können und stecken wirklich unser Herzblut in die Geschichten, die wir erzählen dürfen. Die Szenen mit ihm fallen mir insofern also leicht, weil ich weiß, dass wir uns ehrliche, konstruktive Kritik geben und deswegen verbessern können.

Wir sind natürlich auch mittlerweile schon ein eingespieltes Team, aber es wäre aber ein Trugschluss zu glauben, dass die Szenen dann einfacher sind. Im Schauspiel möchte man seine Spielpartner:innen überraschen und herausfordern – das wird schwieriger, je besser man sich kennt und daran möchten wir uns gerne weiterhin üben. Wäre doch schade, wenn das 'Erni'-Paar vorhersehbar und langweilig werden würde.

Manchmal haben Patrick und ich Tagträume darüber, ob wir auch mal in einem anderen Format und in anderen Rollen als Spielende zusammentreffen. Das wäre – zumindest für uns – wirklich spannend. (lacht)

Diese Szene hat Olivia am meisten herausgefordert

Welche Szene fiel Ihnen bisher am schwierigsten bei GZSZ und weshalb?
Eine der schwierigsten Szenen habe ich 2018 gedreht, als meine Rolle Toni ihre Mutter Nina damit konfrontiert, dass sie (Nina) ihre Kinder nicht ausreichend vor dem gewalttätigen Vater geschützt hätte. Ich war relativ neu bei GZSZ, noch nicht sicher im täglichen Dreh-Ablauf und wollte aber unbedingt diesem Geschichtenstrang gerecht werden. Mithilfe unseres damaligen Schauspiel-Coaches Henning Kober habe ich es schlussendlich aber doch geschafft, mich auf die Situation einzulassen:

Das war für mich ein persönlicher Durchbruch und dafür bin ich ihm heute noch dankbar. 

An welche Szenen denken Sie am liebsten zurück?
Meine absoluten Lieblingsszenen sind die, in denen Erik und Toni sich kennenlernen. Erik als krimineller V-Mann und Toni als eifrige Kommissarin – ein ungleiches Match, das ihre Liebe trotzdem nicht zurückhalten kann. Diese Geschichte war großartig geschrieben, eine Mischung aus Action, Krimi und natürlich Liebe. Da gab es zum Beispiel die Szene, in denen Toni und Erik in den See laufen und sich danach zum ersten Mal wirklich küssen oder aber auch die Szene, in denen Toni notgedrungen auf Eriks Bruder schießt, um Erik zu retten.

Patrick und ich saßen oft nach Drehschluss zusammen und haben uns versichert, wie oft wir in unserem Leben auf diese Zeit zurückblicken und sagen werden, wie besonders sie war und genauso ist es auch.

Zusätzlich zu der Geschichte, die wir drehen durften, habe ich in dieser Zeit ja auch Patrick privat besser kennengelernt und in ihm einen besten Freund gefunden. 

Ihr Social Media strömt quasi über vor guter Laune, aber auch Natur- und Reisebildern. Sie wohnen allerdings in Potsdam, haben in London studiert und sind in Wien aufgewachsen. Würden Sie sich eher als Natur- oder doch Stadtmensch beschreiben?
Ich habe tatsächlich meistens in großen Städten gewohnt, ob in Wien, London, Singapur oder Berlin. Das einzige Mal, als ich wirklich ländlich gewohnt habe, war eigentlich während meines Austauschjahres, als ich mit 16 in einem Dorf in Missouri in der USA wohnte. Damals hatte ich noch nicht viel übrig für die Landschaft und vermisste das 'Big City Life'. Jetzt aber zieht es mich bzw. uns als Familie immer wieder hinaus in die Einsamkeit und Natur. Vielleicht brauche ich das einfach zum Ausgleich vom durchgetakteten Drehalltag. In der Natur vergeht für mich die Zeit langsamer. Alles ist unberechenbarer, spannender und ich kann mich wieder darauf besinnen, was wichtig ist im Leben. Nichts geht über das Gefühl, unter einem rauschenden Wasserfall oder auf einer Bergspitze zu stehen. Erst in diesen Momenten bemerke ich wieder die Nichtigkeit unserer 'manmade Problems'.

Abgesehen davon gibt es nichts Schöneres, als unserem Kind die natürlichen Wunder unserer Welt zu zeigen. Ich liebe aber auch die vielen verschiedenen Menschen, die man in einer Stadt kennenlernen kann und die Kunst- und Kulturangebote, die guten Restaurants mit verschieden internationalen Küchen, die Clubs und Bars, aber eben auch alles, was ich oben an der Natur beschrieben habe. Was ich auf jeden Fall nicht mag, ist Schubladen-Denken und deswegen beantworte ich diese Frage, ob Natur- oder Stadtmensch einfach mit: Mensch!

Olivias Wunsch für 2022? Dass es der Tochter einer guten Freundin besser geht

2022 steht kurz vor der Tür: Was sind Ihre Wünsche und Hoffnungen für das neue Jahr?
Allgemein wünsche ich mir vor allem mehr Solidarität und Einheit unter uns. Keine:r hat sich diese Pandemie gewünscht, alle leiden darunter und nur durch Zusammenhalt werden wir am Besten diese schwierige Zeit überwinden können.

Persönlich sind viele meiner Gedanken bei Anni, der Tochter meiner guten Freundin. Sie hat einen seltenen Gendefekt und darf kurz vor Weihnachten endlich ihre Therapie beginnen.

Möglich wurde diese durch eine Spendenaktion in diesem Jahr, für die ich allen Beteiligten sehr dankbar bin.  

Was erhoffen Sie sich für Ihre Rolle Toni in den kommenden Monaten? Worauf dürfen sich Fans freuen?
Toni hatte eine schwere Zeit hinter sich, nachdem sie sich aus Versehen mit dem Massenmörder Bastian eingelassen hatte und selbst in Gefahr geraten war. Beruflich ist die deswegen noch nicht wieder auf der Höhe und muss viel Büro Arbeit leisten, anstatt im aktiven Dienst sein zu dürfen, was ihr gar nicht gefällt. In den nächsten Monaten wird sie versuchen, sich wieder hochzuarbeiten und einen spannenden Fall zu übernehmen. Vielleicht ist der Hauptverdächtige des Falls ja sogar jemand vom Kolle-Kiez?

Generell wird es auf jeden Fall wieder sehr spannend: Handschellen werden angelegt, Herzen gebrochen und davor auch noch etwas Geige gespielt. (lacht)

Verwendete Quellen: eigenes Interview, instagram.com

Gala

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