GZSZ: Die spannendsten Fakten zum Jubiläum

Jubiläum für "Gute Zeiten, schlechte Zeiten": RTL zeigt die 7.000. Folge. Keine andere Serie schafft es auf mehr Episoden.

RTL feiert am 29. April 7.000 Folgen "Gute Zeiten, schlechte Zeiten".

Neuer Rekord für "Gute Zeiten, schlechte Zeiten": Am 29. April 2020 strahlt RTL die 7.000. Episode der Erfolgsserie aus. Keine andere Serie im deutschen Fernsehen schafft es auf mehr Folgen. Das Jubiläum läuft wie jeden Tag um 19:40 Uhr: jedoch in Spielfilmlänge und mit anschließender Doku unter dem Titel "7.000 Folgen GZSZ - Die Stars hautnah".

"GZSZ": Was passiert in Folge 7.000?

Fans dürfen sich auf eine spannende Jubiläumsfolge, die teilweise auf den Kanarischen Inseln gedreht wurde, freuen. Nina, Maren und Yvonne machen sich zu einer gemeinsamen Urlaubsreise auf, als sie kurz vor der Abreise noch von einem Überraschungsgast in ihre Runde aufnehmen müssen: Katrin.

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©Gala

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Die Jubiläumsfolge in Zahlen

Insgesamt 104 Person wirkten an der Jubiläumsfolge mit. Nach Fuerteventura ging es unter anderem mit 35 Transportkisten und 53 Koffern. Sieben Rollkoffer brauchte es allein für die Kostüme der vier Schauspielerinnen, darunter unter anderem 25 Paar Schuhe, 20 Paar Hosen und 10 Handtaschen. Auch 300 Paar Wärmesohlen und -pads, 15 Packungen Blasenpflaster und 40 Paar Strumpfhosen wurden eingepackt.

Auf insgesamt 200 kg Material brachten es die drei mitgereisten Maskenbildnerinnen. Sie transportierten unter anderem 4 Liter Kunstblut, 50 Packungen Wattestäbchen und 90 Packungen Kosmetik- und Reinigungstücher sowie 3 Liter Fake-Sonnenbrand-Liquid, 10 kg Fake-Dreckpuder und 10 Flaschen Salzspray für den Strandlook.

Wolfgang Bahro ist am längsten dabei

Zum ersten Mal flimmerte die Serie am 11. Mai 1992 über die Bildschirme. Seit Folge 185 ist Wolfgang Bahro (59) in der Rolle des Serienbösewichts Dr. Jo Gerner zu sehen. Laut eigener Aussage wollte das "GZSZ"-Urgestein eigentlich nur zwei Monate dabeibleiben, als er 1993 in die Serie einstieg - daraus wurden bisher fast drei Jahrzehnte. Von der ursprünglichen Besetzung ist er der Einzige, der heute noch bei "GZSZ" mitspielt.

Prominente Gastauftritte

Jenny Elvers (47), Nena (60), Hape Kerkeling (55), Guido Maria Kretschmer (54), Thomas Gottschalk (69), ... Die Liste der prominenten Gastrollen bei "GZSZ" ist lang. Sogar Altbundeskanzler Gerhard Schröder (76) stattete dem Set 1998 vor seiner Kanzlerschaft einen Besuch ab, genauso wie der amerikanische Talkshow-Host Conan O'Brien (57).

Die Kostüme

Insgesamt fünf Garderobieren, ein Kostümbildner und zwei Assistentinnen sind bei "GZSZ" für die Outfits der Schauspieler verantwortlich. Sie kümmern sich um unglaubliche 28.200 Kostümteile, darunter: 480 Paar Schuhe, 400 Gürtel und 780 T-Shirts. Alleine 2019 wurden rund 1.500 Hemden gebügelt! Dr. Gerner hat derzeit etwa 40 verschiedene Designer-Anzüge im Schrank hängen.

Wie entsteht eine Folge "GZSZ"?

Die große Herausforderung von Dailys ist, für rund 20 Hauptcharaktere kontinuierlich spannende Geschichten zu erzählen. Bevor am Set die erste Klappe einer Folge fällt, durchläuft das Drehbuch mehrere Stationen: Ein Autorenteam entwickelt die Storylines, die dann an Dialogbuchautoren gehen, die die Drehbücher erstellen. Schließlich schaut ein Team von Editoren noch einmal über das Drehbuch und prüft die Texte.

Ist eine Story fertig, geht es zur Drehvorbereitung: Drehbuchbesprechung zwischen Producerinnen, Regie und Schauspiel-Coaches, Motivsuche für Außendrehs, Vorbereitung der Requisite, Kostüme und Maske. Am Probentag werden die Szenen einer Woche dann mit dem Schauspiel-Cast, der Regie und den Coaches besprochen und inszeniert, damit beim anschließenden Dreh alles punktgenau sitzt, denn die Szenen werden nicht chronologisch gedreht. In der Postproduktion entsteht aus dem gedrehten Material dann die fertige Folge.

Drehpause wegen Corona

Wie viele andere Shows und Serien hatte die Corona-Pandemie auch die "GZSZ"-Dreharbeiten zum Erliegen gebracht. Am 30. März wurde der Drehbetrieb wieder aufgenommen. Wie der Sender mitteilte, sei die Drehunterbrechung dazu genutzt worden, "um die Drehbücher und Sets den Sicherheitsmaßnahmen zur Risikominimierung weiter anzupassen." Am 8. April mussten die Dreharbeiten jedoch erneut unterbrochen werden. Der Grund: Ein Crew-Mitglied hatte sich mit dem Coronavirus infiziert. Zum Schutz aller sei eine Quarantänezeit eigenverantwortlich von der Produktion angeordnet worden, so der Sender RTL. Seit 20. April laufen die Dreharbeiten "unter aktuellsten, genauesten und strengsten Hygienemaßnahmen, die so mit Arbeitsschutzfachleuten im Einzelnen abgesprochen sind", wieder.

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