Guillermo del Toro: Er setzt "Pinocchio" für Netflix um

Guillermo del Toro feiert mit "Pinocchio" sein Animationsfilm-Debüt und sagt: "Seit ich denken kann, wollte ich diesen Film machen."

Wie kein zweiter Filmemacher hat sich Guillermo del Toro seine kindliche Begeisterung bewahren können - wer wäre also besser für eine "Pinocchio"-Umsetzung geeignet?

Nach seinem Oscar-Hit "Shape of Water: Das Flüstern des Wassers" wird sich Guillermo del Toro (54) erneut in eine märchenhafte Welt wagen. Wie vom Streaminganbieter Netflix bekanntgegeben wurde, wird der mexikanische Regisseur als nächstes mit einer Neuinterpretation von "Pinocchio" sein Animationsfilm-Debüt feiern. Zudem werde es sich bei dem Film, der wie "Isle of Dogs" oder "Nightmare Before Christmas" im Stop-Motion-Verfahren entstehen soll, um ein Musical handeln.

Del Toro, der auch als Produzent und Drehbuchautor des Projekts fungiert, ist bereits Feuer und Flamme: "Keine Kunstform hat mein Leben und meine Arbeit so beeinflusst wie die Animation, und zu keinem anderen Charakter der Filmgeschichte führe ich eine so tiefe, persönliche Beziehung wie zu Pinocchio."

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Und auch zur Atmosphäre, die er mit seiner Version des altbekannten Märchens über eine zum Leben erwachte Holzpuppe erzeugen will, hat sich der 54-Jährige bereits geäußert: "Unser Pinocchio ist eine unschuldige Seele mit einem gefühllosen Vater und verirrt sich in eine Welt, die für ihn nicht greifbar ist. Er lässt sich auf eine außergewöhnliche Reise ein, die ihm ein tiefes Verständnis für seinen Vater und die reale Welt verschafft. Seit ich denken kann, wollte ich diesen Film machen." Angesiedelt ist der Streifen im Italien der 1930er Jahre, einen genauen Starttermin gibt es bislang noch nicht.

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