Grammys 2017: Adele räumt fünf Preise ab

Bei den Grammy Awards standen vor allem Adele und Beyoncé im Rampenlicht. Aber es hagelte auch reichlich Kritik an Donald Trump.

Adele ist die große Gewinnerin der Grammy Awards 2017. Die Britin räumte in den drei wichtigsten Kategorien ab und heimste insgesamt fünf Preise ein. Aber sie sorgte auch für einen kleinen Fauxpas. Begeistern konnte auch die mit Zwillingen schwangere Beyoncé, die als eine Art Göttin zwei gefühlvolle Balladen sang.

Kein Vorbeikommen an Adele

Angelina Jolie und Co.

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Mit ihrem Song "Hello" und dem dazugehörigen Album "25" holte sich Adele die Awards für "Bester Song des Jahres", "Bestes Album des Jahres" und "Beste Aufnahme des Jahres". Zusätzlich gewann sie noch die Kategorien "Beste Pop-Solo-Performance" ("Hello") und "Bestes Pop-Vocal-Album" ("25"). In ihrer Dankesrede wandte sie sich immer wieder an ihre unterlegene Kollegin Beyoncé und sagte ihr, dass sie ihr Idol und ihr Album "Lemonade" das größte sei.

Zwei Trost-Grammys für Beyoncé

Und genau für dieses Album wurde Beyoncé dann doch noch mit dem (Trost-)Preis für das beste Urban-Album ausgezeichnet. Außerdem holte sie mit ihrer Single "Formation" den Sieg in der Kategorie "Bestes Musik-Video". Aber auch wenn sich Beyoncé bei den wichtigsten Preisen ihrer Kollegin Adele geschlagen geben musste, der Auftritt des Abends ging an sie.

Göttlicher Auftritt

Gekleidet in ein transparentes, gold-funkelndes Kleid und einem großen, goldenen Strahlenkranz auf dem Kopf trat Beyoncé auf die Bühne und überstrahlte damit die komplette Veranstaltung. Ihr Medley aus den Songs "Lovedraught" und "Sandcastles" dauerte stolze neun Minuten. Was für ein Hingucker.

Verpatzter Auftritt

Adele erinnerte hingegen an den im vergangenen Jahr verstorbenen George Michael. Mit seinem Song "Fastlove" in einer langsamen Version wollte sie ihrem Landsmann Tribut zollen. Allerdings verpatzte sie den Anfang, fluchte kurz, entschuldigte sich und fing erneut an.

Lady Gaga rockt mit Metallica

Neben Adele und Beyoncé gab es natürlich noch weitere Live-Auftritte. So überraschte etwa Lady Gaga in einem knappen Outfit mit den Hardrock-Legenden von Metallica. Gemeinsam ließen sie es auf der Bühne zum Metallica-Song "Moth into Flame" krachen. Lady Gaga legte dabei sogar einen Stage Dive, einen Sprung ins Publikum hin.

Kritik an Donald Trump

Neben der Musik stand auch die Politik im Mittelpunkt der Preisverleihung. Mehrere Künstler kritisierten US-Präsident Donald Trump. Jennifer Lopez sprach davon, dass "an diesem bestimmten Punkt in der Geschichte, unsere Stimmen wichtiger sind denn je". Gastgeber James Corden wandte sich an die TV-Zuschauer und sagte: "Wir können das durchstehen, wenn wir zusammenhalten." Und Beyoncé erklärte, sie wolle, dass ihre Kinder mit Stolz auf das Weiße Haus blicken können. Diesen kritischen Stimmen schlossen sich noch zahlreiche andere Musiker an.

Der Gaga-Auftritt des Abends

Nein nicht Lady Gaga wurde ihrem Namen gerecht, sondern das Pop-Duo Twenty One Pilots. Die beiden siegten in der Kategorie "Bestes Pop-Duo" mit ihrem Song "Stressed Out" und holten ihren Preis in Unterhosen ab. Die Erklärung dazu lieferte Sänger Tyler Joseph. Beide hätten vor ein paar Jahren die Grammys zusammen geguckt und dabei unten rum nur Unterhosen getragen. Und so sei die Idee entstanden, sollten sie jemals einen Grammy gewinnen, würden sie in Unterhosen auf die Bühne kommen. Gesagt, getan.

Grammys für den Grabstein

Große Ehre gab es auch posthum für David Bowie. Der im Januar 2016 verstorbene Pop-Superstar erhielt für sein Album "Blackstar" fünf Grammys - u.a. in der Kategorie "Beste Rock-Performance" und "Bester Rock-Song".

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