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"Goodbye Deutschland" Wie sich die Dreharbeiten durch Corona verändert haben

Angela De Rosa
Angela De Rosa
© TVNOW / 99pro media
Alles anders bei "Goodbye Deutschland": Nicht nur die Auswanderer, auch die Produktion muss nun wegen der Coronakrise umdenken und die Dreharbeiten ändern.

Obwohl viele Fernsehsendungen vorproduziert werden - Corona ist mittlerweile auch bei "Goodbye Deutschland" angekommen. Am gestrigen Montag (30. März) wurde in einer Spezial-Ausgabe thematisiert, wie die Auswanderer mit der weltweiten Coronakrise umgehen. Doch auch die Produktion muss nun ganz anders arbeiten als zuvor.

Bedrohte Existenzen bei "Goodbye Deutschland"

Andreas und Caro Robens
Andreas und Caro Robens
© TVNOW / 99pro media

Ob Caro und Andreas Robens, Familie Lorenz oder Danni Büchner und ihre fünf Kinder - sie alle spüren die verschärften Ausgangsbestimmungen, das still gelegte öffentliche Leben und die extrem angeschlagene Wirtschaft auch im Ausland. Sich in einem fremden Land durchzusetzen, ist sowieso schon schwer - das zeigt die Doku-Soap seit vielen Jahren - doch die Coronakrise bringt die Auswanderer an ihre Grenzen und bedroht Existenzen.

Coronakrise verändert Dreharbeiten

Dass die neue Situation jedoch nicht nur für die TV-Protagonisten eine Herausforderung bedeutet, sondern auch für die Produktion, zeigen die letzten Posts auf Instagram. Die Produktionsfirma "Flamingo Pictures" schildert dort, unter welchen erschwerten Bedingungen die vergangenen Sendungen entstanden sind:

"Weil wir nicht mehr fliegen können, drehen sich unsere Familien selbst oder werden von Freunden gedreht. Bei uns läuft dieses Material auf unterschiedlichen Wegen ein. Es ist etwas abenteuerlich und ungewohnt, die Technik spinnt - natürlich - aber irgendwie geht's. Tagsüber schneiden wir 15 Stunden am Stück. [...] Wir bewältigen die Tücken der Technik, telefonieren auf drei Leitungen gleichzeitig, sichten, laden, schneiden, texten, bebauchbinden, emailen, whatsappen, denken, schicken Daten - alles irgendwie gleichzeitig - und nachts schreiben wir Drehpläne und kommunizieren mit Auswanderern, die nicht in der Sendung sind, aber trotzdem Sorgen haben und Zuspruch oder ein offenes Ohr brauchen."

Auch wenn es mehr als anstrengend klingt, haben die Beteiligten der Produktion eine Lösung gefunden, die Sendung weiter zu produzieren und die Zuschauer somit auf dem Laufenden zu halten. Die Fans danken es ihnen mit vielen positiven Kommentaren in den sozialen Netzwerken.

Verwendete Quellen:VOX "Goodbye Deutschland! Die Auswanderer", Instagram

jno Gala

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