Goldene Himbeere 2019: Hollywood: Donald Trump sahnt zwei Spottpreise ab

Einen Tag vor den Oscars schon standen die Gewinner der Goldenen Himbeere 2019 fest. US-Präsident Donald Trump erhält den Spottpreis in zwei Kategorien

Donald Trump wird eine zweifelhafte Ehre zuteil

US-Präsident Donald Trum, 72, mischte einen Tag vor den Oscars die Filmwelt auf. Traditionell werden am Tag vor der Gala zum wohl wichtigsten Filmpreis der Welt die Goldenen Himbeeren verliehen, die Spottpreise.

Goldene Himbeere 2019: Donald Trump erhält zwei "Preise"

Trump hat sich gleich in zwei Kategorien durchgesetzt: Als "Schlechtester Schauspieler" für seine unfreiwilligen Auftritte in den Dokumentationen "Fahrenheit 11/9" und "Death of a Nation" sowie als "Schlechtestes Leinwandpaar" in beiden Dokus - mit seiner eigenen Belanglosigkeit. Nicht nur Trump kann sich "freuen".

Hollywood & sein "Negativ-Preis"

Als "Schlechtester Film" ist "Holmes & Watson" mit Will Ferrell, 51, und John C. Reilly, 53, in den Hauptrollen ausgezeichnet worden. John C. Reilly ist zudem der "Schlechteste Nebendarsteller". Der Streifen hat mit Etan Cohen, 44,  die "Schlechteste Regie" und ist das "Schlechteste Remake, Rip-off oder Sequel". Das "Schlechteste Drehbuch" stammt von "Fifty Shades of Grey - Befreite Lust". Die "Schlechteste Nebendarstellerin" ist Kellyanne Conway (52), Donald Trumps Wahlkampfmanagerin, in "Fahrenheit 11/9".

Oscar + Goldene Himbeere

Top und Flop - in einem Star vereint

Sandra Bullock  2010 wird Sandra Bullock als schlechteste Schauspielerin für ihre Rolle der durchgeknallten "Mary" in "Verrückt nach Steve" mit einer Goldenen Himbeere bedacht. Nur einen Tag später kann sie den begehrten Goldjungen für ihre Leistung in "Blind Side" entgegennehmen.  Auch 2014 hat Bullock die Chance einen Oscar als beste Schauspielerin ("Gravity) mit nach Hause zu nehmen.
Al Pacino  Für "Der Duft der Frauen" wird Al Pacino 1993 als bester Hauptdarsteller mit einem Academy Award geehrt. An diesen Erfolg kann er jedoch nicht wieder anknüpfen und wird 2012 als schlechtester Nebendarsteller für "Jack und Jill" ausgezeichnet.
Halle Berry  Die Rolle der "Leticia Musgrove" in dem Filmdrama "Monster's Ball" hat Halle Berry international bekannt gemacht und bringt ihr 2002 als erste afro-amerikanische Schauspielerin den Oscar als beste Hauptdarstellerin. Für "Catwoman" kann sie 2005 allerdings nur den Anti-Oscar einheimsen.
Sofia Coppola  In dem Film ihres Vaters, "Der Pate - Teil III", bekommt Sofia Coppola eine kleine Rolle. Dafür wird sie 1991 als schlechteste Nebendarstellerin mit einem Razzie-Award bedacht. Die Schauspielrei hängt sie lieber an den Nagel und startet als erfolgreiche Drehbuchautorin und Regisseurin durch. 2004 gewinnt Coppola den Oscar in der Kategorie bestes Originaldrehbuch für "Lost in Translation".

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Melissa McCarthy erhält die Himbeeren erneut

Schauspielerin Melissa McCarthy, 48, erhält die Goldene Himbeere als "Schlechteste Schauspielerin" für "The Happytime Murders" und "How To Party With Mom". Allerdings bekommt sie auch den Himbeeren-Erlöser-Preis - weil sie für ihre Performance in "Can You Ever Forgive Me?" 2019 als "Beste Hauptdarstellerin" für einen Oscar nominiert ist.

Donald Trump

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