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Golden Globes 2021 "The Crown" heimst vier Preise ein

In Staffel vier von "The Crown" ist Emma Corrin (l.) zum ersten Mal als Lady Diana zu sehen.
In Staffel vier von "The Crown" ist Emma Corrin (l.) zum ersten Mal als Lady Diana zu sehen.
© Ollie Upton/Netflix 2020, Inc
Der eindeutige Sieger der Golden Globes 2021 ist keine einzelne Produktion, sondern der Streamingdienst Netflix - auch dank "The Crown".

Insgesamt 42 Mal waren Netflix-Produktionen dieses Jahr bei den Golden Globes nominiert. In der Nacht von Sonntag auf Montag konnte der Streamingdienst nun zehnmal triumphieren. Einer der großen Gewinner: "The Crown". Die Erfolgsserie rund um das britische Königshaus räumte in vier Kategorien ab, unter anderem als "Beste Serie - Drama".

Neben dem Golden Globe in der wichtigsten Serienkategorie konnte "The Crown" sich mit dem Schauspieler-Duo Josh O'Connor (30) und Emma Corrin (25) auch in den Sparten "Bester Serien-Hauptdarsteller" und "Beste Serien-Hauptdarstellerin" durchsetzen. Die beiden Briten verkörpern in der vierten Staffel Prinz Charles (72) und Lady Diana (1961-1997). Außerdem gewann Gillian Anderson (52) für ihre Darstellung der ehemaligen britischen Premierministerin Margaret Thatcher (1925-2013) den Globe in der Kategorie "Beste Nebendarstellerin - Serie, Mini-Serie oder TV-Film".

Chloé Zhao gewinnt als zweite Frau für die "Beste Regie"

Ein weiterer mehrfacher Gewinner ist die kanadische Comedyserie "Schitt's Creek" ("Beste Serie - Komödie oder Musical", "Beste Serien-Hauptdarstellerin - Komödie oder Musical"). Das US-Filmdrama "Nomadland", das derzeit beim Streamingdienst Hulu zu sehen ist, dominierte hingegen in der Kategorie "Bester Film - Drama". Es erzählt die Geschichte einer Frau, die durch den US-amerikanischen Westen reist und bescherte Filmemacherin Chloé Zhao (38) zudem den Preis für die "Beste Regie". Sie ist nach Barbra Streisand (78, "Yentl") im Jahr 1983 erst die zweite Frau, der diese Ehre bei den Golden Globes zuteilwurde.

Auch der Netflix-Konkurrent Amazon ging nicht leer aus. Der hauseigene Streamingdienst des US-Konzerns sahnte mit "Borat Anschluss Moviefilm" ebenfalls zwei Preise ab - als "Bester Film - Komödie oder Musical" und mit Schauspieler Sacha Baron Cohen (49) in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller - Komödie oder Musical". In der Sparte "Bester TV-Film oder Mini-Serie" gewann allerdings erneut Netflix mit dem siebenteiligen Hit "Das Damengambit". Dessen Hauptdarstellerin Anya Taylor-Joy (24) konnte sich außerdem über den Globe als "Beste Hauptdarstellerin - Mini-Serie oder TV-Film" freuen.

Posthume Ehrung für Chadwick Boseman

In weiteren Kategorien gewannen Andra Day (36, "The United States vs. Billie Holiday") als "Beste Hauptdarstellerin - Filmdrama", der bereits verstorbene Chadwick Boseman (1976-2020, "Ma Rainey's Black Bottom") als "Bester Hauptdarsteller - Filmdrama", Rosamund Pike (42, "I Care A Lot") als "Beste Hauptdarstellerin - Musical oder Comedy" und Daniel Kaluuya (32, "Judas and the Black Messiah") als "Bester Nebendarsteller - Film".

"Avengers"-Star Mark Ruffalo (53) konnte sich mit "I Know This Much Is True" als "Bester Hauptdarsteller - TV-Film" durchsetzen, sein Kollege Jason Sudeikis (45) siegte mit "Ted Lasso" in der Kategorie "Bester Serien-Hauptdarsteller - Komödie oder Musical". Als "Bester Nebendarsteller - Serie, Mini-Serie oder TV-Film" setzte sich John Boyega (28) durch, während Autor Aaron Sorkin (59) mit "The Trial of the Chicago 7" den Preis für das "Beste Filmdrehbuch" erhielt. "Bester Animationsfilm" wurde der Kinderfilm "Soul", der aktuell bei Disney+ verfügbar ist.

Jane Fonda bekommt Sonderpreis, Helena Zengel geht leer aus

Einen besonderen Golden Globe erhielt Jane Fonda (83, "Grace and Frankie"). Die Filmikone wurde für ihr Gesamtwerk mit dem Cecil B. deMille Award ausgezeichnet. Unter den Stars, die Sonntagnacht hingegen leer ausgingen, war unter anderem die deutsche Hollywood-Hoffnung Helena Zengel ("Systemsprenger"). Die Zwölfjährige war für ihre Darstellung neben Tom Hanks (64) in "Neues aus der Welt" als "Beste Nebendarstellerin - Film" nominiert, unterlag jedoch Filmikone Jodie Foster (58), die mit "The Mauritanian" gewann.

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