Golden Globes 2011: Zehn goldene Momente

Das sind die zehn kleinen Gründe, die es lohnenswert machten, nachts um zwei Uhr aufzustehen, um die "Golden Globes" anzuschauen - und eine Sache, die dennoch nervig war. Moderator Ricky Gervais war es übrigens nicht

Golden Globes - gervais, de niro

Die 68. Verleihung der Golden Globes lief in Deutschland zu nachtschlafender Zeit - zwischen zwei Uhr und fünf Uhr ließ ProSieben deutsche Zuschauer am großen Glamourspektakel teilhaben. Lohnt sich das für den Fan vor dem Fernseher? Zehn Mal dachte ich: Ja.

1. Weil es endlich mal wieder Kleider in allen möglichen Farben zu sehen gab.

2. Weil Moderator Ricky Gervais eine echt lustige Eröffnungsrede hielt

3. Überraschende Gewinner aus der zweiten Reihe

4. Der Quietscher von Kayley Cuoco

5. Paul Giamattis Schokoladengeständnis

6. Die Stolper-Kleider

7. Robert De Niros Rede

8. Der Anti-Mobbing-Aufruf von Chris Colfer

9. Robert Downey Jrs "Ich gebs euch allen"-Rede

Eigentlich sollte er nur die Verleihung des Preises für die beste Darstellerin in einer Komödie anmoderieren. Doch Robert Downey Jr machte daraus seine eigene kleine Show. "Ich kann nicht beurteilen, ob eine Schauspielerin ihr Bestes gegeben hat, wenn ich nicht mit ihr geschlafen habe, Julianne ..." begann er. Auch die anderen vier Nominierten kamen nicht um Anzüglichkeiten herum. "Wenn ich könnte, dann würde ich es euch allen geben. Gleichzeitig. Auf der Bühne. Vor meiner Frau, dem Publikum und Millionen Zuschauern."

Weniger gut kam bei Downey allerdings an, wie Moderator Ricky Gervais ihn selbst ankündigte: "Er ist der Star aus "Iron Man", "Wonder Boys", "Kiss Kiss Bang Bang" ... aber viele von euch hier kennen ihn sicher am besten aus Einrichtungen wie der Betty-Ford-Klinik und dem Gefängnis von Los Angeles - heißt bitte Robert Downey Jr. willkommen."

10. Michael Douglas

Nervfaktor des Abends

Nein, das waren weder die Kronleuchter-Zooms noch ein Schwung uninspirierter Dankesreden. Nicht die Bestechungsvorwürfe gegen die Preisverleiher und die teils gelangweilten Präsentatoren. Es waren die Werbepausen von ProSieben. Grundsätzlich ist es erst einmal löblich, dass die Münchner wie kein anderer deutscher Sender aktiv sind, wenn es um die Liveübertragung dieser Preisverleihungen aus den USA geht. Danke dafür. Im speziellen Fall ist es unerträglich nervtötend, wenn in jeder der vielen US-Werbepausen die gleiche Handvoll Trailer mit Sender-Eigenwerbung abgespielt wird. Die ollen "We love to Entertain You"-Clips. Die Hinweise auf den gruseligen Montag und den stylishen Donnerstag. Vor allem auf den Donnerstag! Wer denkt, dass der Slogan "Modeln in Mumbai, Laufen in London" beim zehnten Hören besser wird, hat sich geirrt. Wirklich.

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