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GNTM 2016 Julia Wulf übt Kritik am TV-Format

julia wulf
Julia Wulf
© facebook.com/Julia-Germanys-next-Topmodel-2016
Völlig überraschend flog Julia Wulf vor wenigen Wochen bei "Germany's Next Topmodel" raus. Jetzt übt sie heftige Kritik an der Casting-Show

Sie war die Favoritin der diesjährigen Staffel "Germany's Next Topmodel".Julia Wulf konnte einfach alles richtig gut: über den Catwalk laufen, für Fotos posieren, war obendrein noch unfassbar sympathisch und motzte bei Shootings nicht herum. Letzteres zeugt wirklich von großer Disziplin, denn die Hamburgerin war nicht mit allem einverstanden, was sie in der Sendung tun musste.

Sie stieß an ihre Grenzen

Eigentlich war GNTM eine positive Erfahrung für Julia, denn sie wurde nicht nur einem breiten Publikum bekannt - ihre Chancen in der Modewelt steigen mit der Teilnahme beachtlich - und hat viel von der Welt gesehen, sie konnte auch ihre nagenden Selbstzweifel beseitigen. Im nächsten Jahr möchte die 20-Jährige ihr Glück allerdings nicht noch einmal bei der Castingshow probieren, denn sie sei an ihre Toleranzgrenzen gestoßen, wie sie der "Hamburger Morgenpost" jetzt verriet: "Mich hat es sehr gestört, dass wir so häufig nackt gezeigt wurden. Da überlegt man, ob man sagt: "Das will ich jetzt nicht.'"

Sie wollte nicht als Oberzicke dastehen

Und Julia steht nicht alleine mit ihrer Meinung da. Schon oft wurde kritisiert, dass Heidi Klum die jungen Mädchen vorführen würde. Kandidatin Fata entschied sich beim diesjährigen Nacktshooting sogar dazu, ihre Unterwäsche anzubehalten und sich eben nicht hüllenlos ablichten zu lassen. Warum Julia, die gerade ein Praktikum in einem Online-Modeshop macht, das nicht auch einfach getan hat? Weil man dann "ja schnell den Zicken-Stempel" aufgedrückt bekäme.

jdr Gala


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