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GNTM-Kandidatin Luca "Ich hatte Angst, dass ich mich ins Negative verändern könnte"

GNTM-Kandidatin Luca
GNTM-Kandidatin Luca
© ProSieben/Richard Hübner
Kandidatin Luca schaffte es bei GNTM auf den achten Platz. In der 14. Folge musste sie Heidi Klums Show verlassen. Wie sie die Zeit erlebte und welche Pläne sie für die Zukunft hat, verrät Luca im Interview mit GALA.

GNTM-Teilnehmerin Luca war eine der jüngsten unter den Nachwuchsmodels. Mit 19 Jahren plötzlich in die Fashion-Welt einzutauchen kann überwältigend, wenn nicht sogar überfordernd, sein. Doch Luca stach besonders durch ihre emphatische und entspannte Art heraus. Streitigkeiten und Zickenkrieg? Fehlanzeige. Dabei hatte gerade sie zu Beginn von "Germany's Next Topmodel" eine Sorge, wie sie im Gespräch mit GALA offenbart.

GNTM-Kandidatin Luca erlebte ihren Ausstieg mit gemischten Gefühlen 

GALA: Die GNTM-Aufzeichnung und somit auch dein Ausstieg liegen schon etwas weiter zurück. Wie hast du dich unmittelbar nach der Entscheidung gefühlt?

Luca: Ich glaube, es war für mich eine Art Gleichgewicht. Ich war extrem traurig, dass ich die Mädels verlassen musste und auch, weil das mit den Castings nicht so geklappt hat, wie ich mir das erhofft hatte. Gleichzeitig bin ich froh und stolz auf mich, dass ich überhaupt so weit gekommen bin. Da musste ich dann nicht traurig sein – ich habe auch so viel erreicht.

Heidi hat es direkt ausgesprochen: Dein Weg als Model wird mit "Germany's Next Topmodel" nicht enden.

Ja, ich habe mich wirklich sehr über Heidis Aussage gefreut. Ich hoffe, dass noch einige Projekte auf mich zukommen werden. Ich habe bereits kleine Anfragen, aber ich hatte zu Beginn nicht so viel Sendezeit, eher in den zwei letzten Folgen. Das Modeln soll weiterhin die Hauptrolle in meinem Leben spielen. 

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Auch den Zuschauer:innen und deinen Follower:innen ist aufgefallen, dass du zu Beginn der Staffel kaum Sendezeit hattest. Hat dich das überrascht, als du die Folgen gesehen hast?

Ich hatte mich darauf schon eingestellt. Es war klar, dass die, die polarisieren, mehr in den Vordergrund rücken. Ich habe mich selbst schon als laut wahrgenommen, habe aber schnell gemerkt, dass es da Stimmen gibt, die noch lauter sind. Ich hätte schon an manchen Stellen gedacht, dass ich in der ein oder anderen Szene mehr gezeigt werde, aber grade zu Beginn bei 25 Mädels ist das nicht so einfach.

Meinst du, dass deine lockere Art manchmal fehl am Platz war, zum Beispiel bei Kundenterminen?

Nein, das würde ich so nicht sagen. Eher im Gegenteil. Im Nachhinein denke ich, dass ich da noch lockerer hätte rangehen müssen. Man nimmt sich natürlich immer vor Kundenterminen vor, entspannt zu sein. Doch es gibt einfach diesen Druck. Ich hätte mich noch mehr an den Kunden und die Situation anpassen müssen.

Hat die Zeit bei GNTM dich verändert – positiv oder negativ?

Ich würde sagen höchstens positiv. Ich bin an den Aufgaben und Erlebnissen gewachsen.

Ich hatte grade zu Beginn Angst, dass ich mich ins Negative verändern könnte. Wahrscheinlich durch die Eindrücke aus den vorherigen Staffeln, aber auch, weil man am Anfang nicht weiß, worauf man sich da eingelassen hat. Es hätte ja auch sein können, dass man total den Höhenflug erlebt.

Aber das ist zum Glück nicht passiert; ich bin offen und herzlich geblieben. Ich habe durch GNTM mehr Selbstbewusstsein und ein stärkeres Auftreten bekommen. 

Allgemein denke ich, waren wir eine sehr angenehme Staffel. Außer zu Beginn gab es kaum Streitigkeiten. Ich denke, das hat unsere Gruppe ausgezeichnet. Wir haben uns alle gegenseitig supportet und das fand ich sehr schön.

Wie sehen deine Zukunftspläne aus?

Ich möchte im Oktober ein Studium beginnen. Ich würde gerne Medien- und Kommunikationswissenschaften oder Journalismus studieren. Aber das Modeln soll schon die Hauptrolle spielen. Ich werde mich jetzt auch auf Instagram konzentrieren und hoffe, dass ich darüber Jobs an Land ziehen kann und mir dann später eine Agentur suche, die mich unterstützt.

Verwendete Quellen: eigenes Interview

Gala


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