Gil Ofarim im GALA-Interview: Das wünscht er sich für seine Familie

Als zweifacher Papa liegt Gil Ofarim seine Sprechrolle im Kinderfilm "My Little Pony" besonders am Herzen. Im Interview mit GALA spricht er über sein Familienleben und die aufregenden Monate, die hinter ihm liegen

Seit seinem Sieg bei der RTL-Tanzshow "Let's Dance" ist im Leben von Gil Ofarim viel passiert. Erst eine Hauptrolle in einem Märchenfilm, dann eine große Tour mit Cassandra Steen und im nächsten Jahr geht der Zweifach-Papa alleine auf Tour. Jetzt hat der Sänger auch noch im Film "My Little Pony" die Sprechrolle des Katers "Capper" übernommen.  Wie er bei diesem vollen Terminkalender den Familienalltag gestaltet, hat Gil Ofarim im Interview mit GALA verraten.

Was hat Sie an Ihrer Sprechrolle für "My Little Pony" gereizt?
Grundsätzlich, weil ich Vater von zwei Kindern bin, mache ich total gerne alles, was für Kinder ist, vorausgesetzt es hat einen Sinn und ist nicht plump und banal. Ich fand die Message von "My Little Pony" sehr wichtig und bin sehr dankbar und froh, dabei sein zu dürfen.

Raúl Richter im Interview

Nackt im Dschungelcamp?

Raúl Richter
Raúl Richter ist seinigen Monaten wieder in festen Händen und genießt es, seine Freundin Vanessa Schmitt bis zum Einzug ins Dschungelcamp an seiner Seite zu haben.
©Gala

Was ist für Sie die größte Herausforderung einer Sprechrolle im Vergleich zu den Schauspiel-Engagements, die Sie bisher hatten?
Du spielst trotzdem eine Figur, aber im Vergleich zum Schauspiel musst du der Rolle deine Stimme verleihen. Das heißt, du kannst nicht selber jemanden spielen und man sieht deinen Ausdruck nicht, du musst aber trotzdem mit deiner Stimme den Ausdruck der Figur untermalen. Und dabei sollst du noch synchron sein, das heißt, du musst auf etwas, das gar nicht auf Deutsch gemacht ist, noch passend einsprechen.

Sie leihen dem Kater "Capper" Ihre Stimme, ein sehr zwiespältiger Charakter.
Das stimmt. Ich habe dieses Jahr noch für ein anderes Projekt vor der Kamera gestanden, für "Das Wasser des Lebens", das ist eine Gebrüder Grimm-Verfilmung und da habe ich einen bösen Prinzen namens Falk gespielt. Ich habe festgestellt, Veränderungen tun mir mal ganz gut. Ich habe bisher eigentlich nur die Helden gespielt oder die netten Prinzen, also eher etwas Harmloses. Eine böse Rolle war für mich etwas Neues und eine Herausforderung und im Fall von "Capper" war das auch so. Ich musste einen Trickbetrüger spielen, einen hinterhältigen Kerl, der es auch irgendwie schafft, mit seinem Charme die Ponys einzunehmen. "Capper" war nicht immer böse oder hinterhältig, aber das Leben hat ihn dazu gezwungen, so ein bisschen auf die schiefe Bahn zu kommen. Aber eine ganz wichtige Message des Films ist, dass es in erster Linie um die Freundschaft geht, Freunde durch dick und dünn gehen können und jeder eine zweite Chance verdient hat - vielleicht auch ein "Capper".

Die Figuren und die Serie "My Little Pony" haben mittlerweile Kultstatus erreicht. Was war eine Serie, die Sie in Ihrer Kindheit am liebsten gesehen haben?
Also ich fand "Pumuckl" als ich ganz klein war immer toll – und "MTV Unplugged" später.

Trotz der Beliebtheit scheint es, als würden Spielzeuge in Zeiten von Smartphones und Tablets an Beliebtheit verlieren. Wie ist das in Ihrer Familie?
Worauf wir zu Hause großen Wert legen, ist Holzspielzeug. Wir haben kein Spielzeug aus Plastik oder Wegwerf-Artikel, die vielleicht eine Woche halten. Dazu muss ich aber auch sagen, dass meine Kinder noch sehr jung und für digitale Medien zu klein sind. Wobei ich der Meinung bin, dass man davor nicht völlig flüchten kann. Man muss die Kinder auch an 2017 gewöhnen, das heißt Tablets oder Ähnliches gehören irgendwie dazu. Im Fall von meinem Sohn ist es so, wenn er erkältet ist und inhalieren muss, dann halten wir ihm das Tablet vor die Nase und zeigen ihm "Die Sendung mit der Maus". Sowas ist denke ich okay. Nicht allzu lang und oft, in Maßen ist das meiner Meinung nach aber in Ordnung.

Freundschaft ist ein ganz wichtiges Thema in "My Little Pony". Was macht für Sie Freundschaft aus?
Eine gute Freundschaft macht für mich aus, dass man in guten und in schlechten Zeiten zusammenhält und sich auf den anderen verlassen kann. Dass man aber auch bedenkt, dass keiner perfekt ist und man auch verzeihen kann.

Gil Ofarim: "Ich bin wie jeder andere Papa"

Auch die Message, dass man schwere Aufgaben besser zusammen meistern kann als alleine, spielt eine Rolle im Film. Haben Sie diese Erfahrung während Ihrer Karriere auch gemacht?
Man kann auch viel alleine machen, aber mit Freunden macht es einfach viel mehr Spaß!

Sie gehen bald auf Tour und sind außerdem weiterhin als Schauspieler tätig. Wie bekommen Sie Ihren Beruf und das Familienleben unter einem Hut?
Ich habe das große Glück mit einer Frau verheiratet zu sein, die mit mir dieses Leben gemeinsam gestaltet. Wir teilen uns das alles. Sie ist Dirndl-Designerin und gerade zum Oktoberfest ist für sie natürlich absolute Hoch-Zeit und trotzdem schaffen wir das gemeinsam. Auf der anderen Seite bin ich aber auch nicht mehr weg als andere Väter. Ich habe dieses Jahr mit "Let's Dance" eine Fernsehshow gemacht, war vier Monate sehr eingespannt, aber trotzdem zu Hause. Morgens bin ich, wie jeder andere Papa auch, mit meinem Sohn aufgestanden, wir haben zusammen gefrühstückt und ich habe ihn in die Kita gefahren. Und am Abend haben wir gemeinsam gegessen. Es klappt also. Ich bin nicht jahrelang weg, sondern nur zwei Tage die Woche. Genauso wird es auch bei der Tour im nächsten Jahr sein. Wir machen maximal drei bis vier Shows in der Woche, die anderen Tage bin ich zu Hause.

2017 war ein sehr aufregendes Jahr für Sie. Wie blicken Sie auf die vergangenen Monate zurück?
Ich habe einfach das große Glück, alle paar Jahre eine große Fernsehshow zu machen und dann darf ich mich wieder der Musik widmen, für die eine Plattform natürlich wichtig ist. Ich liebe es, mit meiner Band unterwegs zu sein und dann auch wieder einfach der Musiker Gil Ofarim zu sein. Ich bin privilegiert, dieses Leben so führen zu dürfen und mache das, worauf ich Lust habe. Wobei ich sagen muss, dass ich dieses Jahr neben der Musik bei so vielen tollen Sendungen und Projekten mitgewirkt habe, die unfassbar viel Spaß gemacht haben und das darf gern 2018 so weitergehen.

Was sind Ihre Ziele für die Zukunft?
Für mich persönlich ist es einfach nur wichtig, gesund zu bleiben, das ist alles. Und für meine Familie wünsche ich mir - ganz konservativ und spießig - ein Eigenheim. Ein Haus, irgendwo auf dem Land, das uns gehört, das wäre toll.

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