Germany's next Topmodel: Kein Problem mit dem Jugendschutz

Auch im zweiten Anlauf winkt die Jury "GNTM" durch: Die Kommission für Jugendmedienschutz gibt vor dem Start der elften Staffel grünes Licht für Heidis Klums Show

Umfragen unter jungen Frauen mit Essstörung und Expertenmeinungen hatten Anfang 2015 etwas anderes nahegelegt - aber augenscheinlich ist ProSiebens Castingshow "Germany's Next Topmodel" für Kinder und Jugendliche doch eher unbedenklich. Zu diesem Schluss ist zumindest die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) gekommen, wie sie am 3. November, rechtzeitig vor Start einer neuen Staffel der Show, mitgeteilt hat.

Die KJM hat die von Heidi Klum, 42, geleitete Modelsuche schon zum zweiten Mal unter die Lupe genommen - und erneut keine Verstöße gegen die Regelungen des Jugendschutzes festgestellt. Beim Ansehen mehrerer Folgen der jüngsten, zehnten Staffel befanden die Prüfer der Kommission zwar, dass die Show eine "Berufsrealität darstelle, in der ein kritikwürdiges Schlankheitsideal vorherrsche". Allerdings seien heikle Szenen auch relativiert worden - so habe Heidi Klum den Kandidatinnen verdeutlicht, dass Hungern kein Weg zum Modelruhm sei.

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Im Frühjahr hatte das Internationale Zentralinstitut für Jugend- und Bildungsfernsehen eine wissenschaftliche Studie mit dem Titel "Dafür muss ich nur noch abnehmen" veröffentlicht. 241 wegen einer Essstörung in therapeutischer Behandlung befindliche Menschen - vorwiegend Mädchen und junge Frauen - wurden dafür befragt, ob beziehungsweise welche TV-Sendungen ihre Krankheit beeinflusst hätten. 70 von ihnen gaben an, die Model-Sendung habe "sehr starken Einfluss" auf ihre Krankheit gehabt.

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