George R. R. Martin: Er äußert sich zum "Game of Thrones"-Ende

Zwei Folgen noch, dann ist "Game of Thrones" zu Ende. Zum Finale und zur Serie hat sich jetzt Autor George R. R. Martin geäußert.

Buchautor George R. R. Martin bei der ComicCon in San Diego im Jahr 2014

"Game of Thrones" steht kurz vor seinem finalen Akt - zwei Folgen noch, dann war's das mit dem Westeros-Epos. "GoT"-Erfinder George R. R. Martin (70) hingegen hat noch etwas mehr Zeit und vor allem Platz. Die letzten zwei Bücher des Lieds von Eis und Feuer sind noch nicht geschrieben.

Für die Serie hat das Folgen. Konnten sich D.B. Weiss (48) und David Benioff (48) über fast sechs Staffeln lang an der Vorlage orientieren, mussten sie sich für die letzten beiden ihr (weitgehend) eigenes Lied singen. Außerdem mussten sie ein eigenes Ende für die Saga finden. Dazu, sowie zur Umsetzung seines Stoffes generell, hat sich jetzt der Autor der Vorlage in einem Interview mit dem US-Sender "CBS" geäußert.

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R. R. Martin zeigte sich zufrieden: "Sie ist weit näher an meiner Vision als 97 Prozent der Adaptionen anderer Bücher." Ganz Vorlagen-treu sei die HBO-Serie aber nicht. Das könne sie aber auch nicht sein, so Martin. "Sonst müsste es noch fünf Staffeln geben." Beim Gedanken daran dürften selbst beinharte "Game of Thrones"-Fans kurz Panik bekommen.

"Alle werden sich streiten"

Was das Ende von "Game of Thrones" anbelangt, sollten sich Fans keine großen Erwartungen machen, dass die Bücher eine wesentlich andere Richtung einschlagen. "Ich glaube nicht, dass ihr Ende so viel anders wird, als meines", sagte R. R. Martin. Lediglich bei einigen Nebenfiguren werde es vielleicht große Unterschiede geben. Den groben Plot habe er mit den Autoren der Serie in tagelangen Story-Konferenzen besprochen.

Die Unterschiede sind für ihn offenbar überhaupt kein Problem. "Es wird bestimmt viele Leute geben, die sagen: 'Dan und Daves Ende ist viel besser als das von George. Gut, dass sie es geändert haben.' Und es wird die geben, die meines besser finden. Und dann werden sich alle im Internet streiten." Damit dürfte George R. R. Martin sicher recht behalten.

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